• bildungspolitische verwirrungen in ungarn
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in ungarn sind schon einmal, mit dem argument, sparen zu müssen, 1996 studiengebühren eingeführt worden, die man 1998, nach dem regierungswechsel wieder abschaffte. diesmal wird in erster linie damit argumentiert, daß es ungerecht sei – daß auch jene für den erhalt der universtitäten aufkommen müssen, die nicht studieren. irgendwie könnte man diesen bildungsbeitrag (man traut sich nicht „studiengebühren“ zu sagen) vielleicht argumentieren, wenn es einen freien zugang an die universitäten gäbe. es ist aber in fast keinem land so schwierig, die aufnahmeprüfung für die uni zu schaffen, wie in ungarn. hier ist sogar für den kindergarten eine aufnahmeprüfung gang und gäbe. schale argumente, sparen am falschen platz, ein weiterer versuch, das elitendenken des kommunismus nicht sterben zu lassen. ausführende der sache sind gewinnler der wende, die sich sozialisten nennen und „nur das beste fürs volk wollen“.
hinterm mikrofon: ági paul, orsi turai, clemens prinz

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Produziert am:
17. September 2006
Veröffentlicht am:
17. September 2006
Thema:
Wissenschaft Bildung
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Tags:
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RedakteurInnen:
Ágnes Paul, Balázs Jóri, Clemens Prinz, Orsolya Turai
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Clemens Prinz
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