„Reise für das Leben“: Zapatistas auf Besuch in Wien

Podcast
ANDI – Alternativer Nachrichtendienst von ORANGE 94.0
  • 00_20211008_ANDI_175_Gesamtsendung
    30:00
  • 01_20211008_ANDI_175_ZapatistInnenreise
    09:34
  • 02_20211008_ANDI_175_AugartenEventzone
    05:08
  • 03_20211008_ANDI_175_DemoKurzMussWeg
    02:37
  • 04_20211008_ANDI_175_Lobaubesetzung
    05:50
  • 05_20211008_ANDI_175_DemoBelarusPolenFluechtlinge
    03:51
audio
30:01 Min.
10. Ausgabe des Transition Queer Film Festivals
audio
29:10 Min.
Erde brennt- Tag X
audio
15:48 Min.
Liebe, Deutschmark und Tod
audio
14:09 Min.
Gedenktag für Kobane
audio
15:00 Min.
Festival Wiener Lichtblicke
audio
30:00 Min.
1 Jahr Gaze Queer-Club
audio
30:00 Min.
Keine Inklusion an der Kunstuni
audio
30:00 Min.
Karelien und Hartz Plus Studie
audio
29:03 Min.
10 Jahre Bündnis Rise up for Rojava
audio
30:00 Min.
Ergebnis des Anti-Rassismus-Volksbegehrens und Safe Abortion Day

ANDI 175/ 08.10.2021

Sendungskoordination: Stefan Resch

 

Themen: Zapatistas auf Besuch in Wien | Eventzone im Augarten | Demo Kurz muss weg | Lobauer Erklärung | Demo gegen Grenzsituation Weißrussland – Polen

 

„Reise für das Leben“: Zapatistas auf Besuch in Wien

Auf ihrer „Reise für das Leben“ hat eine Gruppe zapatistischer Aktivist*innen aus dem mexikanischen Bundesstaat Chiapas für mehrere Wochen in Wien Station gemacht. La Extemporánea, also die „unzeitmäßige” Delegation ist am 14. September in Wien gelandet, um Austausch und Vernetzung mit Aktivist*innen in Europa zu suchen. Im Rahmen des Besuchs haben die Compañeras unter anderem am Klimastreik teilgenommen, die Lehrveranstaltung „Wissen(schaft) von Unten“ an der Uni Wien mitgestaltet und einige Gesprächsrunden zu Themen wie Rassismus, Gleichberechtigung und Antikapitalismus veranstaltet. Auch im Lobauer Protestcamp haben die Delegierten des Indigenen Nationalkongresses und der Zapatistas an einer Diskussionsrunde teilgenommen.

Für ANDI berichten Josefine Male und Stefan Resch über das Projekt der selbstverwalteten Gemeinden in Mexiko und die Begegnungen in Wien. Auf der Website zapalotta.org gibt es weitere Informationen und Berichte über die „Reise für das Leben“.

https://www.zapalotta.org/

 

Für Eventzone im Augarten sollen gesunde Bäume gefällt werden

Seit Anfang September wurde in verschiedenen Medien darüber berichtet, dass im Augarten eine Eventzone geplant ist, aus diesem Grund sollen gesunde Bäume – zwischen 30 bis 100 schwanken die Zahlenangaben – gefällt werden.

Der Wiener Augarten ist die älteste erhaltenen barocke Gartenanlage Wiens. Der sogenannte Sechseckplatz, nordwestlich des Flakturms könnte zum Veranstaltungsbereich werden. Die Zuständigkeit für den Wiener Augarten liegt bei den Bundesgärten, diese gehören zum Landwirtschaftsministerium. Sowohl der Bezirksvorsteher von Leopoldstadt, Alexander Nikolai (SPÖ), als auch der Vize-Bezirksvorsteher Bernhard Seitz von den Grünen sprechen sich gegen die Baumfällungen aus. Es wurde eine Petition gestartet, diese kann noch unterschrieben werden.

Beitragsgestaltung Anita Pitsch

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/rettet-den-augarten-gegen-baumfaellungen-und-eventzone

 

Demo Kurz muss weg

Über 7.000 Menschen (laut Veranstalter) haben am Donnerstag, 6.10.2021 bei einer Demonstration den Rücktritt von Sebastian Kurz nach den Hausdurchsuchungen und den Vorwürfen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen Kurz in bezug auf Bestechung und weiterer Vergehen gefordert.

Beitragsgestaltung: Stefan Resch mit Material von Gerhard Kettler

 

Lobauer Erklärung

Seit einem Monat wird in Wien Donaustadt gegen die Lobauautobahn demonstriert und mehrere Baustellen besetzt. Am 5. 10. wurde die Lobauer Erklärung als Manifest für verantwortungsvolle Umwelt- und Klimapolitik für die Zukunft vorgestellt.

Beitragsgestaltung: Stefan Resch

 

Demo gegen Grenzsituation Weißrussland – Polen

Am Freitag, 7.10.2021, fand eine Kundgebung am Platz der Menschenrechte statt, die auf die Lage an der polnisch-weißrussischen Grenze für die geflüchteten Menschen dort aufmerksam machen wollte. Die polnische Regierung begeht illegale Push-Backs und hat Stacheldrahtzäune errichtet, die von bewaffneten Soldaten bewacht werden. Sie erlauben weder humanitären Organisationen, noch medizinischen Diensten oder Anwälten diese Absperrung zu überschreiten.

Beitragsgestaltung: Stefan Resch

Schreibe einen Kommentar