VIII. 7. „Die limitierte Demokratie“ – Birge Krondorfer

Sendereihe
Demokratie-Kongress 2011
  • 2.21.Die limitierte Demokratie
    31:23
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VIII. 6. "Der zapatistische „Aufstand der Würde“. Alternative Demokratie- und Lebenskonzepte" - Südwind Tirol mit Unterstützung des Chiapasaktivisten Christian Schwaiger
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VIII. 5. "Die im Dunkeln sieht man nicht. Berufliche Praxis und politische Realität im Umgang mit benachteiligten Menschen." - Martin Varano & Thomas Lipschütz / TAfIE
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VIII. 4. "Warum leichte Sprache?" - Jasmin Duval & Johannes Ungar / innovia
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VIII. 3. "Das Salzburger Modell für mehr Demokratie – ein konkretes Beispiel für neue Wege" - Christine Baur
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VIII. 2. "BürgerInnenbeteiligung im Zusammenhang mit Behördenverfahren – Hoffnungen und Realitäten – Beispiele aus Tirol" - Siegbert Riccabona
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VIII. 1. Liederpotpourie - Comedian Feminists
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VI. 2. Menschenrechte in die Kirche!! - Martha Heizer
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VI. 1. Machtstrukturen in Tirol - Alexandra Weiss
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V. 5. "Sprachpolitik als Technik des Regierens" - Farida Heuck

VIII. Partizipation – BürgerInnenbeteiligung – Hindernisse – Kriminalisierung zivilgesellschaftlichen Handelns (§278a)

VIII. 7. „Die limitierte Demokratie“ – Birge Krondorfer

Pluralismus steht heute hoch im Kurs gesellschaftlicher Debatten – und entpuppt sich als Schein. Denn den subalternen Gruppen ist der Zugang zu politisch machtvoller Wirksamkeit verschlossen. Die unvorhandene Geschlechterdemokratie ist hierfür das Paradigma schlechthin. Mit Hannah Arendt wäre eine substantielle Pluralität zu denken, die Unterschiede nicht homogenisiert und dadurch das Teilnehmen aller ermöglicht.

Birge Krondorfer/Wien: Politische Philosophin. Lehrbeauftragte verschiedener Universitäten. Feministische Aktivistin. Texte zur Theorie- und Praxisbildung der Geschlechterdifferenzen. Dies alles schon sehr lang. Die Aufgabe ist: nicht aufzugeben.

Demokratie am Tableau.
Am 29./30. April 2011 hat in Innsbruck ein Demokratie-Kongress stattgefunden, der in Kooperation mit zahlreichen Organisationen und Initiativen veranstaltet wurde. Diskutiert wurde auf dem Kongress über Demokratiequalität, über Demokratie als Lebensweise und politische Mitgestaltung. Anlass für die Organisierung dieses Kongresses waren die Proteste der „Zornigen Frauen“ gegen die Sparpolitik auf Landesebene im Jahr 2010.

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