Das Glashausskelett am Donaufeld

Sendereihe
Post-Normal – Wie wir uns die Zukunft denken
  • 20201029_PostNormal_Donaufeld.mp3
    30:00
audio
Zivilgesellschaftliche Allianzen reloaded
audio
Graz 2030 im Klima des Wandels - Ein spekulatives, kollektives Zukunftshörprojekt
audio
Zukunft verdichten
audio
Oh my god - and Corona!
audio
I don't believe in normal
audio
Krisenerprobt? Alter im Gespräch
audio
Die gemischten Gefühle der Generation Z
audio
Automatisch ändert eine Krise gar nichts!
audio
Eine Zukunft urbaner Landwirtschaft
audio
Westbahnpark: Wann, wenn nicht jetzt?

Das Donaufeld umfasst eine Fläche von ca. 63 ha – entlang der Alten Donau zwischen Floridsdorf und Kagran gelegen. Von Seiten der Stadtregierung ist die Verbauung des Donaufeldes geplant.
Das ehemalige Gemüsegewächshaus, das im Donaufeld steht, wurde von Fritz Trinkl erbaut. Es hat eine Länge von 80m und ist 16m breit und diente als Nahversorger für Teile der Bevölkerung von Wien. Im Donaufeld gibt es nach wie vor landwirtschaftliche Betriebe zur Nahversorgung.
Die noch verbleibende Stahlkonstruktion des Glashauses wurde von 2017 bis 2019 von der Künstlergruppe Club Real zur „Volksherrschaft der Organismen“ umfunktioniert. In der „Gartendemokratie“ wurden die dort lebenden Organismen inkludiert und mit einem Sitz im Parlament ausgestattet.
Die Ausstellung QUER/FELD/VIELE mit Adelheid im Donaufeld wurde von Studierenden des Moduls Kunsttransfer der TU Wien gestaltet. Während des „Corona-Semesters“ 2020 wurde das Zusammenleben von Natur und Stadt im Donaufeld reflektiert. Der „Raum Donaufeld“ aus dem Blickwinkel von Architekt*innen betrachtet. Im Rahmen des Projekts entstanden Videos, Fotografien, Collagen und Comics, die im September in der Gebietsbetreuung gezeigt wurden.
Interviews mit Mathias Lenz Club Real, den Lehrenden Christine Hohenbüchler, Inge Manka, Studierenden und Besucher*innen.
„Maria moch auf“: Der Liedtitel bezieht sich auf eine Wirtin, die in der Nähe des Glashauses ein Gasthaus betrieb. Die Band DYNAMO MÜHLSCHÜTTEL 95 gründete sich während des „Lockdown“ in Floridsdorf.

Schreibe einen Kommentar