Salongespräche #17: Vergesslichkeit oder Demenz – Ja und?

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planetarium – Die Sendung der Grünen Bildungswerkstatt OÖ
  • Vortrag_Salongespräch17_Vergesslichkeit oder Demenz - Ja und
    55:47
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Leben mit einer demenziellen Erkrankung ist eine Herausforderung für Gesellschaft und Gesundheitswesen. Selbstbestimmtes Leben, Unterstützung dort, wo sie notwendig ist, in der Mitte der Gesellschaft, sind die zentralen Themen, die bei den Salongesprächen #17 der Grünen – Generation plus OÖ diskutiert wurden. In Österreich sind es derzeit in etwa 130.000 Menschen, die an dementiellen Erkrankungen leiden.

Die Zahl der Betroffenen wird bis 2050 – Schätzungen zufolge -auf etwa 230 000 Menschen ansteigen, denn Hauptrisikofaktor für Demenz ist das Alter. 80 Prozent aller Betroffenen sind über 80 Jahre alt. Meist wird über und nicht mit Menschen mit Demenz gesprochen. Bilder von verwirrten Alten in Pflegeheimen, die aggressiv sind oder davonlaufen tauchen im Kopf auf, wenn der Begriff „Demenz“ fällt. Bilder, die häufig medial transportiert werden und die zu hinterfragen sind.

In Wien hat sich vor fünf Jahren der gemeinnützige Verein ProMENZ gegründet. Schon mit seinem Namen weist der Verein auf einen Umstand hin, der gesellschaftlich überdacht werden muss; denn DeMENZ heißt sinngemäß übersetzt eigentlich „ohne Geist“. Menschen mit Vergesslichkeit fühlen sich durch diesen Begriff stigmatisiert. ProMENZ ist ein Zusammenschluss von Menschen mit Vergesslichkeit und Unterstützer*innen. Der Verein organisiert Selbsthilfetreffen und macht Öffentlichkeitsarbeit um das Bild der Menschen mit Vergesslichkeit in ein anderes Licht zur rücken!

Zum Salongespräch geladen waren: 

  • Beatrix Gulyn, sie lebt seit 15 Jahren mit der Diagnose Demenz und hat den Verein Promenz mitgegründet
  • Andreas Trubel, er bekam vor 3 Jahren die Diagnose Lewy-Body-Demenz und
  • Raphael Schönborn, ProMENZ Geschäftsführer

Links und Infos: 

 

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