FreiRaum Wels und Mitfahrbankerl

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FROzine
  • FROzine_2020_10_21_FreiRaum Wels und Mitfahrbankerl
    59:57
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Weltempfänger: Zwangsräumung Flüchtlingscamp in Paris
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Systemrelevant
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Beitrag: Spaltungslinien in der österreichischen Gegenwartsgesellschaft
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Linzer Luftqualität – und was der Landesrechnungshof damit zu tun hat
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Beitrag: „Spaltung der Gesellschaft und Krise der Politik – Gibt es den „Trumpismus“ auch in Europa und Österreich?“
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Beitrag: Linzer Luftqualität - und was der Landesrechnungshof damit zu tun hat
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FROzine im Lockdown-Gespräch mit Ute Böker
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Tolerieren.Akzeptieren.Integrieren.
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Was ist los in Peru?
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Gekommen, um zu bleiben

Fragliche Zukunft des FreiRaum Wels

Nachhaltig, respektvoll und selbstorganisiert – nach diesen Prinzipien fanden im FreiRaum Wels seit seiner Gründung im Jahr 2015 rund 1130 Aktivitäten statt. Dem droht nun ein Ende. Während Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) den Mietvertrag für die Räumlichkeiten im Alleingang gekündigt hat,  äußerten die anderen Parteien ihre Solidarität für den FreiRaum. In der Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober brachten SPÖ, Grüne und NEOS einen Antrag für den Verbleib des Vereins ein.

In einer Kundgebung bekräftigten die Mitglieder und Unterstützer*innen des FreiRaums noch einmal ihre Forderungen. Marina Wetzlmaier sprach vor Ort mit Vorstandsmitglied Ralf Drack über die neuesten Entwicklungen. Zudem hören wir Ausschnitte aus der Gemeinderatsdebatte.

Unterstützung für den FreiRaum gibt es nicht nur in Wels. Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ, spricht im Interview von einem „demokratiepolitischen Skandal.“

Mit dem Daumen durchs Kernland
STADT – LAND im Fluss heißt der Kernlandpodcast über das Verhältnis von Stadt und Land, produziert vom Freien Radio Freistadt.

Am Land sind die Distanzen zwischen den Ortschaften groß, öffentliche Verkehrsmittel rar. Wer kein Auto hat, hat es nicht leicht. Wäre Autostoppen oder eine andere individuelle Transportmöglichkeit die Lösung?

Seit einigen Monaten zieren sogenannte Mitfahrbankerl die Stadtausfahrten von Freistadt und die Ortszentren der umliegenden Gemeinden. Ein Autostopp-Haltestellensystem für Ortschaften, die wenig oder gar nicht von Öffis angefahren werden – Kleine Holzbänke bei denen man seine gewünschte Fahrtrichtung angeben kann und dann wartet um mitgenommen zu werden.

Nun haben wir im Mühlviertel aktuell aber keine wirkliche Autostoppertradition…Wird man überhaupt mitgenommen, wenn man beim Mitfahrbankerl wartet? FRF-Redakteurin Marita Koppensteiner wagt in dieser Episode den Selbstversuch.

Dass es den Initiator*innen des Leader-Projekts „Mitfahrbankerl“ auch nicht nur um ein Wiederbeleben der Autostoppertradition geht, sondern dass noch ganz andere Mobilitätsgedanken und Überlegungen für ein soziales Miteinander im Regionalverkehr dahinterstehen, erfahren wir von Johannes Traxler.

In der Rubrik Zuagroaste-Weggezogene-Zurückgekommene: Flora Kainmüller

Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland

Beitrag jetzt hören

 

Moderation: Marina Wetzlmaier

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