#Stimmlagen: „Es braucht dringend Konsequenzen“. Diskriminierung im österreichischen Bildungswesen | „Meine Mama war Widerstandskämpferin“

Podcast
#Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios
  • #Stimmlagen für 15_10_2020_Gesamt
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Konsequenzen gegen Diskriminierung im Bildungswesen und Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus sind heute die Themen bei  #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Die Sendung kommt aus der VON UNTEN-Redaktion in Graz.

„Es braucht dringend Konsequenzen“. Diskriminierung im österreichischen Bildungswesen
Die Initiative für ein diskriminierungsfreies Bildungswesen dokumentiert ehrenamtlich Diskriminierungsfälle aller Bildungsstufen vom Kindergarten bis zur Universität, und zwar aller Diskriminierungsgründe der EU: des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion oder Glaubensüberzeugung, der Behinderung, des Alters und der sexuellen Ausrichtung. Seit 5 Jahren existiert die Initiative und bekam bisher über 900 Fälle aus ganz Österreich gemeldet. Obfrau Sonia Zaafrani spricht im Interview mit VON UNTEN über den aktuellen Jahresbericht, die existenziellen Folgen für junge Menschen und darüber, warum es besonders wichtig ist, Maßnahmen dagegen zu setzen.

Wer von antimuslimischem Rassismus oder einer anderen Diskriminierungsart in der Schule betroffen ist, oder so etwas beobachtet hat, kann den Fall unter dokumentation@diskriminierungsfrei.at melden, die Daten werden anonymisiert und jährlich in einem Bericht verarbeitet, der an die verantwortlichen Politiker*innen übergeben wird.

„Meine Mama war Widerstandskämpferin“
Wenn es um den Widerstand gegen den Nationalsozialismus geht, stehen meist Männer im Vordergrund. Die Wissenschaftlerinnen Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr aus Wien widmen sich seit den 90er Jahren der Forschung zur Geschichte österreichischer Widerstandskämpferinnen und haben gemeinsam mit Simon Clemens das Buch „Meine Mama war Widerstandskämpferin“ (2019, Picus Verlag) herausgegeben. Darin zeigen sie auf, dass Frauen nicht unpolitisch und passiv waren und ihr Widerstand sich nicht auf den humanitären Bereich beschränkte.

In Ausschnitten einer Buchvorstellung vom 7.10. im Frauenservice Graz hört ihr heute die beiden Autorinnen. Sie sprechen am Beispiel von drei Frauenbiografien über unterschiedliche Formen des Widerstands.

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