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experiment.
  • Experiment - Pilotsendung
    52:27
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Transformation durch Kooperation: Stadt – Land: Ein Gegensatz im Zeitalter des „virtuellen Raumes“?

Die neue Sendung experiment. [experiment punkt] beschäftigt sich mit der nachhaltiger Transformation der Gesellschaft. Die erste Ausgabe fand im Rahmen der Probebühne auf Radio Helsinki am 01. September 2020 statt.
Der Begriff „Experiment“ bezieht sich dabei auf mehrere Aspekte. So soll die Sendung selbst einerseits als Experiment verstanden werden, in dem sie sich selbst weiterentwickelt. Andererseits geht es auch um die Inhalte der Sendung. In 18 Rubriken – entsprechend der 17 UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung sowie eine Sonderkategorie – werden Beispiele und Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung unter der Brille vorgestellt werden, dass es keine definitiven Lösungen, sondern es, erstens verschiedene Lösungen gibt, zweitens, es um ein kontinuierliches Lernen und Weiterentwicklung (trial and error) geht. Pro Ausgabe werden zwei bis drei Rubriken behandelt.
Bei der ersten Ausgabe wurde der Hintergrund zur Sendung vorgestellt. Des Weiteren fanden zwei Interviews statt.
Moderator David Steinwender sprach zunächst mit Dr.in Ulli Gelbmann vom Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung (SIS) der Uni Graz über die UN-Zielen für Nachhaltige Entwicklung (Sustainsable Development Goals, kurz SDGs), die im Rahmen der Agenda 2030 im Jahr 2015 verabschiedet wurden und letztlich zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen sollen. Diese 17 Haupt- und 169 Unterziele gelten im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, den Millennium Development Goals (kurz MDGs) für alle Ländern. Ulli Gelbmann sprang dabei für die kurzzeitig verhinderte Nachhaltigkeitskoordinatorin des Landes Steiermark, Gudrun Walter, ein, deren Interview mit der Bedeutung der SDGs für die Steiermark in der nächsten Sendung nachgeholt wird. Weitere Infos zu den SDGS unter: https://www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals/
Im Anschluss stellte Dr. Andreas Exner vom Regionalen Zentrum für nachhaltige Gesellschaftstransformation der Uni Graz das Grazer Kulturjahrprojekt City of Collaboration (C.o.C. – gemeinsam durchgeführt mit Transition Graz) im Rahmen der Rubrik experiment.oikos – SDG 8: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle – vor. C.o.C. beschäftigt sich mit dem Thema Genossenschaften und Solidarische Ökonomien. Im Rahmen des Grazer Kulturjahrs wird das Potential für solidarische Ökonomien und Genossenschaften in Graz beforscht, eine Ausstellung „Wirtschaft für den Menschen“ kreiert sowie eine Messe unter dem Titel „Aktionstag Genossenschaften für Alle“ organisiert. Neben anderen Tätigkeiten betreibt das Projekt einen Blog unter: https://cityofcollaboration.org.

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#sdgs #sdg8

Die Sendung ist mit Creative Commons, Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) lizenziert.

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