ln_0075: Corona Vol8: Tec-Potpourri

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Jo und Susi haben ein technisches Potpourri zusammengestellt.

1. https://www.ccc.de/de/updatehhs/2020/digitale-corona-listen

Mitglieder des Chaos Computer Clubs (CCC) haben mehrere Schwachstellen in einem weit verbreiteten Cloud-System für gastronomische Betriebe entdeckt und gemeldet. In Corona-Listen und Reservierungen waren mehrere Millionen sensible Datensätze einsehbar. Der Datenbestand reichte bis zu zehn Jahre zurück. Der Cloud-Service wurde informiert und hat die Schwachstellen nach eigenen Angaben beseitigt. Der CCC empfiehlt den Verzicht auf Cloud-Lösungen und rät dazu, Daten da zu sammeln, wo sie benötigt werden – in den Restaurants.

Zahlen ohne PIN – Forscher knacken Visas NFC-Bezahlfunktion  
China: Kartendienst gibt Standorte von Internierungslagern preis  
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Amazon’s Alexa for Landlords Is a Privacy Nightmare Waiting to Happen
U.S. court: Mass surveillance program exposed by Snowden was illegal
EU-Idee: Nur noch legale Nachrichten dürfen verschlüsselt werden
l+f: Viren-Scanner versus Antifa         
Die Scanner von Avast und AVG halten eine Ausgabe der Tageszeitung taz für einen Trojaner.  
Steve Ritter@SteveJRitter
#databreach mit ca 320 Mio Datensätzen von Datingwebseiten! Auch hier mal wieder wegen falsch konfiguriertem Server  Es geht um Namen + Kontaktdaten der Kund:innen sowie deren (sensible) Nachrichten. 
Hackerangriff auf Uniklinik Düsseldorf: Ermittlungen nach Tod einer Frau         
Der IT-Ausfall an der Uniklinik geht tatsächlich auf einen Hackerangriff zurück. Die Erpresser zogen sich zurück. Es wird wegen eines Todesfalls ermittelt. 
Innenministerium setzt seit Monaten Gesichtserkennungssoftware ein
Überwachung erreicht „neues Level“
WFMU ist ein nicht-kommerzieller Hörfunksender 
Empfehlung
Hass im Netz: Verschärfungen i, Strafrecht
1. Regulierung für FB und Co, wenn straffare Hassposting nicht gelöscht werden. 
2 Opferschutz stark ausgebaut
Sigi Maurer
Mit dem neuen Gesetz gehen wir nun beide Probleme an: 1. wir weiten die Straftatbestände aus (Verhetzung, Cybermobbing, Upskirting) und 2. schaffen ein Schnellverfahren in dem binnen weniger Tage entschieden wird.
Künftig können Betroffene einfach 1. ein Formular samt Screenshot an das Bezirksgericht schicken 2. Richter*in entscheidet ohne Verhandlung innerhalb weniger Tage 3. bei positivem Bescheid muss der*die Täter*in a) das Posting löschen b) die Gerichtsgebühren zahlen – 107 €
Wenn Hassposter*innen künftig innerhalb weniger Tage mit einer Lösch- und Zahlungsaufforderung konfrontiert werden, werden sich viele ihre Postings gründlicher überlegen. Genau das wollten wir erreichen – schnelle, unbürokratische, kostengünstige Hilfe! Echte Hilfe!
Dieses IB-Spiel ist so unsäglich peinlich und unangenehm, der böse die Welt beherrschende Konzern heißt tatsächlich „Globo Homo“ und er verwandelt Männer in so queere Wesen mit bunten Haaren. Antisemitismus und Frauenhass: einfach zwei Grundpfeiler des Rechtsextremismus.

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