Verlängerung der Schutzzone im Grazer Stadtpark

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
Audio-Player
  • Stadtpark_Schutzzone
    08:52
audio
30:00 Min.
„Ich kann seither nur noch ein bis zwei Stunden am Stück schlafen“ – Hausdurchsuchungen in der linken Szene | Kulturland retten!
audio
26:38 Min.
„We also have a right to live!“ - Massaker an Alewit:innen in Syrien | Omas gegen Rechts zur Landtagssitzung
audio
30:00 Min.
8. März Demo in Graz | „Eine unabhängige Kultur gehört zu einer funktionierenden Demokratie“ - IG Kultur Steiermark
audio
30:00 Min.
PeriFeri - Seit 10 Jahren gegen Verschleppung und Zwangsheirat

Mit Anfang September wurde die Schutzzone im Grazer Stadtpark verlängert.

„Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind ermächtigt einem Menschen, von dem aufgrund bestimmter Tatsachen, insbesondere wegen vorangegangener gefährlicher Angriffe anzunehmen ist, dass er strafbare Handlungen nach dem Strafgesetzbuch, dem Verbotsgesetz oder gerichtlich strafbare Handlungen nach dem Suchtmittelgesetz begehen wird, das Betreten der Schutzzone zu verbieten und gegebenenfalls aus dieser wegzuweisen.“ (Zitat aus § 36a Abs. 1 Sicherheitspolizeigesetz)

Der Diskurs über die Schutzzone ist ein mächtiger und zugleich ohnmächtiger. Er überlagert die alternativen Diskurse, die es über den Stadtpark gibt: Äußerungen der Kunst, der Stadtpark als Lernort, Pflanzen und Bäume kennenzulernen. Als Spielfläche und vieles mehr. Das Forum Stadtpark als Ort der Kunst und der Diskurse ist mitten in der Schutzzone. Wir haben mit Heidrun Primas, der geschäftsführenden Leiterin des Forums Stadtpark, über das Unbehagen der Schutzzone Stadtpark und über alternative Sichten gesprochen.

Schreibe einen Kommentar