Gabriele Kögls neuer Roman “Gipskind”

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Das rote Mikro: Literatur
  • 200907 gabriele kögl
    59:57
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Zur Person: Gabriele Kögl hat sich schon 1994 in ihrem ersten Roman Das Mensch als Erzählerin gezeigt, die ihren Figuren eine sehr authentische Stimme verleiht – ob es sich nun um junge Mädchen in der tiefsten Provinz oder in der Stadt handelt oder um alte Frauen, die ihr Leben lang nur schwer gearbeitet haben. Gabriele Kögls literarische Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet; das Hörspiel Höllenkinder, vom ORF produziert, gewann 2019 beim wichtigsten europäischen Medienfestival den Prix Europa in der Kategorie ‘Radio Fiction’.

Zum Roman: Gipskind (Picus 2020) erzählt von einem Mädchen, das in den 1960er und 70er Jahren auf dem Land in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Die Kleine kommt mit einer Fehlstellung der Hüftgelenke zur Welt; ihre Familie sieht sie als Problemkind und bringt ihr wenig Mitgefühl entgegen. Einzig die Großmutter kümmert sich liebevoll um sie und unterstützt sie, wo sie kann. Dass die Kleine ihren Weg macht, der sie hinausführt aus der Enge ihrer Herkunftsfamilie, hat sie aber nicht nur der Großmutter zu verdanken, sondern auch ihrer Widerständigkeit, ihrem Mut, ihrer Intelligenz und ihrem Wissensdurst.

Sendungsinhalt: Gabriele Kögl liest zwei Ausschnitte aus dem Roman und erzählt ausführlich von der Arbeit am Buch und von ihrer eigenen Lebensgeschichte, die der ihrer Protagonistin in vielen Dingen ähnlich ist.

Weitere Informationen: Gabriele Kögls Bücher im Wallstein Verlag und Artikel “Niemand erzählt das Leben als Arbeiterkind so plastisch wie Annie Ernaux. Nun wird sie 80 – Zeit, ihr Werk neu zu entdecken” in der Freitag 35/2020

HINWEIS FÜR SALZBURG: Gabriele Kögl liest am 26.09.2020 um 11:00 Uhr beim Literaturfest Salzburg in der Panorama-Bar, Schumacherstraße 13-14, aus dem neuen Roman.

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