Renate Bitzan: “Frauenaktivitäten, Frauenbilder und vermeintlicher Feminismus in der rechten Szene der Bundesrepublik Deutschland”

Podcast
Innsbrucker Gender Lectures
  • 2019_07_03_igl_Frauenbilder_Bitzan
    67:07
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Claudia Opitz: "Feminismus, Geschlechterdebatten und die Zukunft der Geschlechtergeschichte"
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Elisabeth Sandler: "LGBTQ+-Inklusion an Universitäten: Zeugnisse und Empfehlungen aus der „Out at Cambridge“ Studie"
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Michelle Cottier: „Elternschaft im Recht jenseits von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit als Norm“
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Libe García Zarranz: “Paradoxical Worldings: Reflections on Feminist and Trans Cultures Today”
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Hanna Hacker: "Avantgarde und Kollektivität: Feministischer Aktivismus revisited"
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Ilona Horwath: "Von digitaler Gleichheit und algorithmischen Differenzen"
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Leonhard Dobusch: "Offenheit als Organisationsprinzip - Offen für Diversität oder Exklusion durch Offenheit?"
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Sabine Hark: "Wer hat Angst vor Gender Studies? Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten."
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Jean Paul: „Family impacts when a parent has a mental illness: understanding and developing child-focused support in Tyrol, The Village Project"

Von Straftaten über Mitgliedsaktivitäten bis hin zur Zustimmung zu extrem rechten Einstellungen haben Frauen einen – quantitativ unterschiedlich hohen – Anteil am Rechtsextremismus. Die Formen, wie sie sich in dieser Szene engagieren und auftreten, sind vielfältig. Und auch ihre Geschlechterideologien weisen Variationen auf – bis hin zu vermeintlich feministischen Positionen. Das ausschließliche Bild vom unterwürfigen „Heimchen am Herd“ ist zu simpel. Der Vortrag gibt einen Überblick über die genannten Aspekte.

Prof. Dr. RENATE BITZAN ist Sozialwissenschaftlerin und an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm für das Lehrgebiet Gender & Diversity zuständig. Sie beschäftigt sich seit Ende der 1980er Jahre mit dem Thema ‚Frauen in der extremen Rechten‘ und ist Gründungsmitglied des überregionalen „Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus“.

Kommentar: Max Preglau, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck
Moderation: Claudia Globisch, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck

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