• atomstopp_28072020
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Lang schon bemüht sich unser atombegeisterter nördlicher Nachbarstaat Tschechien um die Lösung eines noch viel länger überfälligen Problems: Wohin mit dem ganzen hochradioaktiven Abfall, den die hochgepriesenen AKW Temelin und Dukovany nun mal seit Jahrzehnten dahin produzieren? Eine schwierige Frage, denn – oh was für eine Überraschung: Keiner will ihn haben.

Wer sich wohl am vehementesten und vor allem schon von Anfang an dagegen gewehrt hat, zum nationalen Atomklo zu werden, das sind, ausgehend von der winzigen Gemeinde Manovice, eine ganze Reihe von Bürger_innen und Regionalpolitiker_innen am westböhmischen Standort Brezovy Potok. Und der ist brisanter denn je, denn vor einigen Wochen hat die Regierung ausgerechnet diesen Standort aus 9 diskutierten in die engste Auswahl von nur mehr 4 Optionen gezogen. Doch nicht nur die Bewohner_innen dieser ausgesprochen idyllischen ländlichen Gegend gehen auf die Barrikade. Auch Aktivist_innen aus dem nahen Bayern und natürlich aus Österreich machen regelmäßig mobil. Heuer, beim bereits 17ten (!) jährlichen Protestmarsch gegen das Endlager war für uns Bernhard Riepl vom Verein Sonne & Freiheit vor Ort dabei, hat Interviews und noch weitere Tonaufnahmen mitgebracht. In dieser Sendung ist er dazu auch noch live zu Gast.