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PsychTransKultAG – Teil 8:
7. Tagung zum Thema ‚Rassismuskritik. Perspektiven und Positionierungen für die selbstreflexive Arbeit in psychotherapeutischen, medizinisch-psychiatrischen und anderen psychosozialen Kontexten‘, am 8. und 9. April in Innsbruck.
Audio-Dokumentation: Freies Radio Innsbruck – FREIRAD 105.9
(Sorry für die z.T. schlechte Qualität, bedingt durch technische Probleme am Veranstaltungsort)

Teil 8 – Podiumsdiskussion mit Harald Meller und Christa Pölzlbauer
ab ca. 30:26 erweitertes Podium mit Christian Haring, Michael Musalek und Gesine Sturm
‚Rassismuskritik – berufspolitische Positionierungen und Herausforderungen‘
Moderation: Benedikt Sauer

Harald Meller, Psychiater, Lehrtherapeut/Supervisor (ÖGATAP), Geschäftsvorsitzender der Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung Tirols, Ärztlicher Leiter der Reha-Sonnenpark (Lans/Igls), Direktor der pro mente tirol

Christa Pölzlbauer, freiberufliche Psychologin und Psychotherapeutin, Vizepräsidentindes Österreichischen Berufsverbandes für Psychotherapie (ÖBVP), Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Demokratiequalität

Christian Haring, Psychiater und Psychotherapeut, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Suizidprävention, Ärztlicher Leiter der psychiatrischen Abteilungen des Landeskrankenhauses Hall, Primararzt des Primariates B

Michael Musalek, Psychiater und Psychotherapeut, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor des Anton Proksch Instituts in Wien

Gesine Sturm, Kulturwissenschaftlerin, Klinische Psychologin, tätig in der Traumaambulanz des Hôpital Avicenne bei Paris, Lehrbeauftragte an der Universität Paris 13 (Paris Nord)

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Die Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen von KlientInnen mit Migrations- und Fluchthintergrund erfordert selbstreflexive rassismuskritische Perspektiven und stellt die Frage nach eigener Positionierung an PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen und SozialarbeiterInnen.
Erstmals an zwei Tagen werden wir gemeinsam an unterschiedlichen Orten und mit differenten Zugängen das Tagungsthema erkunden. Die Analyse rassistischer Strukturen, ihrer Reflexion auf gesellschaftspolitischer Ebene und auf der Ebene unserer Arbeitskonzepte und Arbeitspraxis sowie die Auslotung von Handlungs- und Widerspruchsmöglichkeiten werden am ersten Tag in Form von Vorträgen aus drei Perspektiven eröffnet. Am Abend werden wir den Ort wechseln: Diskussionen können bei Essen und Trinken fortgeführt werden. Eine Lesung von Barbara Hundegger ‚i learned to eat it. Der Geschmack der Fremde‘ wird einen weiteren Aspekt hinzufügen.
Im Anschluss an den Vortragsteil des zweiten Tages diskutieren RepräsentantInnen der unterschiedlichen Fachverbände berufspolitische Positionierungen und Herausforderungen zu dieser Thematik.

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Die PsychTransKultAG Tirol ist eine Vernetzung von Einrichtungen und Personen mit dem Ziel der Verbesserung der psychosozialen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund.
Organisationsteam: Ankyra – Zentrum für interkulturelle Psychotherapie (Diakonie Flüchtlingsdienst), DOWAS für Frauen, Haus der Begegnung, JUFF – Fachbereich Integration des Landes Tirol, Psychiatrische Abteilungen des Landeskrankenhauses Hall, Tiroler Frauenhaus und Einzelpersonen.