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  • Die Coronakrise und das Jugendstreetwork
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Eigentlich ist all das verboten, was Jugendliche gern tun: sich treffen, Spaß haben und eigene Freiräume gestalten. In öffentlichen Parks und auf Plätzen galt praktisch ein Platzverweis für Gruppen. Spielplätze sind noch immer geschlossen. Fühlt sich an wie Hausarrest, besonders für Jugendliche die beengt wohnen, kein eigenes Zimmer haben, deren Eltern arbeitslos sind oder bedroht sind von Arbeitslosigkeit. Es gibt jetzt viele Gründe, daß Jugendlichen die Decke auf den Kopf fällt.

Sozialarbeiter*innen und Streetwork*innen sind normalerweise auf den Straßen, in den Parks und auf Plätzen unterwegs um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, ihnen zuzuhören, auf ihre Sorgen einzugehen und bei Lösungen zu helfen oder in Konflikten beizustehen. All das geht jetzt nicht wie gewohnt. Die Beschränkungen durch die Corona-Maßnahmen verhindern den so wichtigen direkten Kontakt zu Jugendlichen. Ich treffe Roland im Metahofpark. Ein kleiner Park wie viele in Österreich. Der Arbeitsplatz von Streetworkern.

Roland Maurer-Aldrian ist Leiter des Teams Jugendstreetwork Graz / Annenstraße 68 / 8020 Graz. Die ARGE Jugend-Streetwork Graz ist ein Kooperationsprojekt von INPUT, WIKI und SOS-Kinderdorf.

Fotocredits: Roland Maurer-Aldrian im Metahofpark, Foto: Walther Moser & Homepage SOS Kinderdorf Streetwork