• FROzine_SharedMobility_27022020
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Was bringen (E)-Carsharing, E-Scooter und Fahrradverleihsysteme? Über Sharing-Systeme im Mobilitätsbereich in Linz diskutieren im Stadtgespräch Franz Koppelstätter (Leiter afo architekturforum oö) und Herwig Kolar (Energiemanager Region Urfahr West).

In den letzten Jahrzehnten war die Linzer Verkehrsplanung und das individuelle Mobilitätsverhalten stark auf den motorisierten Individualverkehr zugeschnitten. Mittlerweile findet hier zumindest teilweise ein Umdenkprozess statt, der Ausbau des Radwegenetzes und der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Linz z.B. anhand der zweiten Schienenachse durch Linz wird in den vergangenen Jahren immer wieder thematisiert. Seit letztem Jahr gibt es auch Shared-Mobility-Lösungen in Linz: Seit März 2019 prägen EScooter das Linzer Stadtbild, allerdings hat sich die Zahl der Anbieter schon wieder deutlich reduziert.

Seit 2. September 2019 gibt es tim (täglich. intelligent. mobil.) in Linz, das sind Mobilitätsknoten, die neben den bestehenden Öffi-Angeboten auch Radabstellplätze, stationäres (E-)Carsharing, öffentliche E-Ladestationen und einen Mietwagen für längere Fahrten bietet. Ziel des Mobilitätskonzepts sei es, „den öffentlichen mit dem individuellen Verkehr zu verbinden und den Verzicht aufs (Zweit-)Auto zu erleichtern.“ TIM Linz wird von der LINZ AG betrieben. Sichtbar sind die parkenden tim-Autos z.B. täglich am Linzer Hauptplatz neben den Straßenbahn-Haltestellen.

Auch die Region Urfahr West bietet ein E-Carsharing-System an. Projektträger ist der Verein U.WE Mobil.

Ab Frühjahr 2020 wird in Linz erstmals ein stationäres Fahrradverleihsystem mit 40 Standorten in der Linzer Innenstadt und Urfahr Zentrum installiert. Die City Bike Linz GmbH, gegründet vom Werbering, wird das Bike-Sharing-System in Linz als Konzessionärin betreiben. Für die Stadt Linz sollen demnach keine Kosten anfallen. Das System wird sich hauptsächlich durch Werbeeinnahmen und Verleihgebühren finanzieren. Die Errichtung und den laufenden Betrieb übernimmt die City Bike Linz GmbH, die an den Radstationen Werbeanlagen betreiben wird.

Was bewirken solche Sharing-Mobility-Modelle in Linz, sind diese für eine Mobilitätswende hin zur Ökologisierung des Verkehrs hilfreich und ausreichend? Welches Modell passt wofür? Und welche Verkehrskonzepte braucht es für die bessere Verknüpfung von Linz und dem Linzer Umland?

Zu Gast im Studio sind:

 

Weiterführende Links zur Sendung:

 

Moderation: Michael Diesenreither