Sabine Hark: “Wer hat Angst vor Gender Studies? Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten.”

Podcast
Innsbrucker Gender Lectures
  • IGL56 - Wer hat Angst vor Gender Studies - Sabine Hark
    89:07
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Claudia Opitz: "Feminismus, Geschlechterdebatten und die Zukunft der Geschlechtergeschichte"
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Elisabeth Sandler: "LGBTQ+-Inklusion an Universitäten: Zeugnisse und Empfehlungen aus der „Out at Cambridge“ Studie"
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Michelle Cottier: „Elternschaft im Recht jenseits von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit als Norm“
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Libe García Zarranz: “Paradoxical Worldings: Reflections on Feminist and Trans Cultures Today”
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Hanna Hacker: "Avantgarde und Kollektivität: Feministischer Aktivismus revisited"
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Renate Bitzan: "Frauenaktivitäten, Frauenbilder und vermeintlicher Feminismus in der rechten Szene der Bundesrepublik Deutschland"
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Ilona Horwath: "Von digitaler Gleichheit und algorithmischen Differenzen"
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Leonhard Dobusch: "Offenheit als Organisationsprinzip - Offen für Diversität oder Exklusion durch Offenheit?"
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Jean Paul: „Family impacts when a parent has a mental illness: understanding and developing child-focused support in Tyrol, The Village Project"

Sabine Hark, Direktor_in des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Technische Universität Berlin

Wer hat Angst vor Gender Studies? Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten

Kommentar: Paul Scheibelhofer, Institut für Erziehungswissenschaft
Moderation: Tanja Vogler, Doktorandin des DK Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation

Dass die Geschlechterdifferenz nicht auf ein asoziales, ahistorisches Faktum reduziert werden kann, ist eine weithin bekannte und vielfach erforschte Einsicht der multidisziplinären Gender Studies. Diese begreifen Geschlecht und die Geschlechterdifferenz hinsichtlich ihres ontologischen Status, ihrer Relevanz für alle Sphären des Sozialen und hinsichtlich ihrer spezifischen Materialität und Form als ein immer vorläufiges Resultat gesellschaftlicher Praxis und Strukturen. Hierauf zielt der Begriff [Gender]. Der Vortrag geht hiervon ausgehend der Frage nach, welche Akteur_innen in welcher Weise und mit welchen Absichten Gender als Begriff und Konzept ausdrücklich ablehnen, attackieren und zu diffamieren suchen.

SABINE HARK, Berlin; Professor*in für Geschlechterforschung an der TU Berlin; Direktorin des Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung ZIFG an der TUB. Mitherausgeberin der Zeitschrift feministische studien. Zeitschrift für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung. Mitglied des Vorstands von Wir Machen Das (wearedoingit e.V.). Aktuelle Publikationen: Vermessene Räume, gespannte Beziehungen. Unternehmerische Universitäten und Geschlechterdynamiken, Berlin 2018 (Hrsg. zusammen mit Johanna Hofbauer); Koalitionen des Überlebens. Queere Bündnispolitiken im 21. Jahrhundert, Göttingen 2017; Unterscheiden und herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart, Bielefeld 2017 (zusammen mit Paula-Irene Villa).

Veranstaltet von der FP Geschlechterforschung (www.uibk.ac.at/geschlechterforschung) mit dem Doktoratskolleg „Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation“ (https://www.uibk.ac.at/dk-gender/) in Kooperation mit Radio Freirad (www.freirad.at)

 

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