Das Waldviertel muss Autobahnfrei beiben! Josef Baum vom Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel (Radiokurzbeitrag)

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trotz allem
  • Josef Baum zu Waldviertelautobahn bei Climate Party Seestadt
    07:31
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Josef Baum, Experte vom Verkehrs- und Regionalforum Waldviertel und der Verkehrswende Niederösterreich gibt in seinem Redebeitrag (mitgeschnitten bei der Climate Party Seestadt) ein Update zur drohenden Transit-Autobahn durch das Waldviertel. Diese wäre mit den ebenfalls geplanten Autobahnteilstücken S8 Marchfeldschnellstrasse, einer Lobau-Autobahn, einer S1 Spange Seestadt und einer Stadtstrasse Aspern, Teil einer sog. “Europa Spange” zwischen Bayern und Bratislava. Der Widerstand in der Region wächst, ebenso wie der Wunsch nach zukunftsfähigen Mobilitätsalternativen wie Ausbau der Bahn.

Infos unter:

http://www.verkehrsforumw4.at

https://www.facebook.com/groups/verkehrsforumw4/

www.lobau.org

https://www.facebook.com/StopLobauAutobahn/

1 Kommentar

  1. FJB-Studie – die 1000 Tage Bilanz

    Im September 2016 wurde wurde von LR Wilfing voller Stolz die Studie zum Ausbau der Franz-Josefs-Bahn vorgestellt. Land NÖ, VOR und ÖBB präsentierten eine Drei-Stufen-Konzept (siehe Link: https://www.ots.at/…/studie-ueber-franz-josefs-bahn-praesen…)

    1000 Tage später wollen wir eine erste Bilanz ziehen. Wir haben dazu nachgesehen, verglichen und zusammengefasst was bisher bekannt ist. Das Fazit fällt leider bescheiden aus, vor allem deshalb, weil seit der Präsentation und der Einführung des Cityjets der aktuelle Stand und die konkreten Ziele als „nicht für die Öffentlichkeit“ eingestuft werden.

    Es ist bis heute nicht bekannt, welche Ausbaustufen der FJB-Studie das Land NÖ überhaupt bei den ÖBB für den nächsten Rahmenplan zur Umsetzung einfordert. Es ist nichts konkretes bekannt über Vereinbarungen mit den tschechischen Nachbarn bezüglich der Direktverbindung nach Budweis (Anm: mit Oberöstrreich funktioniert das seit Jahren). Vor allem ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wie die versprochenen Fahrzeitverkürzungen auf 90 Minuten von Gmünd nach Wien daher zustande kommen sollen.

    Nachdem jetzt bekannt wurde, dass der neue 160 km/h Cityjet durch einen moderniesierten 140 km/h Doppelstockwaggon ersetzt werden soll, fällt auch die eingeplante und sehnsüchtig erwartete 15 Minuten Fahrzeitverkürzung durch das schnellere Rollmaterial weg. Es bleiben damit also nur mehr bauliche Maßnahmen (Begradigungen plus 2. Gleis) übrig um die vom Land NÖ versprochenen Ziele zu erreichen. Diese Ausbauten dauern aber bekanntlicherweise Jahre…

    Zur abgesagten Fahrzeitverkürzung kommt noch hinzu, dass heuer eine „strategische Prüfung Verkehr“ angekündigt wurde, in welcher die nächsten 2 Jahre nun die FJB gemeinsam mit einer möglichen Transitautobahn „Europaspange“ vom Verkehrsministerium geprüft werden sollen. Was geprüft oder verglichen wird, wird ebenfalls öffentlich nicht bekannt gegeben. Es stellt sich die Frage, wie beides zusammenhängt und ob hier ein „Vollausbau der FJB“ mit einem Autobahnausbau verglichen wird? Konkret übrig bleibt nur die „Wartezeit von 2 Jahren“ wo daher baulich bzw. planungstechnisch nichts passieren wird. Kann das alles wahr sein fragen sich die Fahrgäste auf der FJB zurecht? Aus Sicht der PendlerInnen und der Initiative Pro FJB nicht!

    Erste Baumaßnahmen überfällig – Das Allentsteiger Knie muss endlich abgekürzt werden!

    Wir verlangen daher, dass endlich auf der immer noch 150 Jahre alten Strecke ein erster Teil baulich auf den zukünftigen Ausbaustandard ausgebaut wird. Hierfür bietet sich der Streckenabschnitt Göpfritz – Schwazenau an. Hier liegt auch das Allentsteiger Knie (siehe Info: https://www.facebook.com/…/pcb.9372814464…/937281316467259/…). Planer sehen diesen Teil der Strecke als die „notwendigste bauliche Maßnahme“ auf der FJB an. Dieser Abschnitt ist in allen Studien zur FJB als Ausbauteil vorgesehen und steht daher als Fixteil fest – unabhängig von jeder strategischen Prüfung. Diese Strecke soll daher so rasch als möglich auf zweigleisig ausgebaut und begradigt werden.

    Wir erwarten, dass das Land NÖ diesen Bauabschnitt gemeinsam mit den ÖBB sofort plant, finanziert und so rasch als möglich umsetzt. Die PendlerInnen auf der FJB haben ein Recht, wenn im Dezember der Cityjet verschwindet, zumindest zu erfahren wann die bauliche Kompensation und die damit einhergehende Fahrzeitverkürzung kommt!

    Die Pendler haben ein Recht, dass man ihnen „diese Fahrzeiten“ erklärt!

    Wir werden auf jeden Fall darüber berichten, wann die erste wirkliche bauliche Verbesserung kommt.

    Eure Initiative Pro FJB!

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