• Brief an meinen Vater
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Zu Gast bei der Schreibwerkstatt in Strassengel. Dieses Mal hatte die Gruppe Besonderes vor: sie wollten mit ihren linken Händen schreiben. Das ungewohnte Schreiben zwang zur Langsamkeit, aber öffnete „Wort für Wort“ neue Einblicke in die Erinnerungen.

Albin, Ernestine, Felix, Hildegard, Ingrid, Josef und Stefan schreiben über „Briefe an die Väter“.

Ihr hört in der nächsten Stunde von den brüchigen, zärtlichen, vermissten oder aufschreckenden Beziehungen zu den Vätern. Die „Briefe an die Väter“ erinnern, begreifen und befragen den Weg aus der Kindheit in das Heute.

Zur Aufnahme haben wir uns in Strassengel getroffen. Die Texte sind nicht erfunden, sie sind Erinnerung an die Kindheit. Erinnerungen an zärtliche, herbe oder erschreckende Erlebnisse und Beziehungen. An Männer, die Macht hatten über das Leben der Kinder. Eine Macht, die ein Leben lang nachhallt.

Wir haben in dieser Sendung auch über die Schreiberfahrungen gesprochen, was Papier und Bleistift bewirken können.

Geleitet wurde die Schreibwerkstatt von Hildegard Jöller im Zuge ihrer Abschlussarbeit zum „biografischen Schreiben“. Gestaltung der Sendung: Walther Moser

Aufgezeichnet am 14. Mai 2019 in Strassengel.