• we will stay
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„Es ist wieder Donnerstag“ hieß es auch am 25. April, diesmal im Gedenken an Marcus Omofuma, der vor 20 Jahren in den Händen des österreichischen Staates bei seinem Abschiebeflug starb.

Unter dem Motto “Niemals vergessen! Nie wieder ist jetzt!” und “We will stay! We will rise!” versammelte sich die do! Demo am Oskar-Morgenstern-Platz in unmittelbarer Nähe zum Polizeianhaltezentrum, einem der Schubhaftgefängnisse.

Zu Beginn sprachen Henrie Dennis von Afro Rainbow Austria sprach über Marcus Omofuma, Flucht und Abschiebungen aus queerer Perspektive, Mohammed Reza Yaqubi über die Situation in und Abschiebungen nach Afghanistan, Selima und Salina über die Situation von Tschetschen_innen, die von Abschiebungen bedroht und betroffen sind sowie
die Initiative Stop Deportations Vienna/Wiener Vernetzung gegen Abschiebungen über politische und aktivistische Strategien, um Abschiebungen zu verhindern.
Spontan entschloss sich Sulejman über seine 6 Monate in der Schubhaft und über seine Illegalisierung zu berichten.

Bei der Zwischenkundgebung am Platz der Menschenrechte vor dem Omofuma-Denkmal sprach der Schriftsteller und Aktivist Charles Ofoedu über die Tötung von Marcus Omofuma, die antirassistische Organisierung danach und die Operation Spring.
Am Endpunkt Schillerplatz sprachen Annika Zigelli von der Initiative Seebrücke Wien über das Sterben im Mittelmeer und den Kampf dagegen, die Menschenrechtsaktivistin, Feministin und Autorin Ishraga Mustafa Hamid gab ein Update über die Situation im Sudan und die Künstlerin, Studierende und Aktivistin gegen Rassismus und Kolonialismus Mariama Diallo sprach über den Zusammenhang von Fluchtgründen und kolonialer Ausbeutung.

Für die Musik während der Demo sorgten Zion Flex und DJ Yomamma

#wiederdonnerstag

Wir sind jetzt zusammen!

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Produziert am:
27. April 2019
Veröffentlicht am:
27. April 2019
Thema:
Gesellschaft
Sprachen:
Tags:
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RedakteurInnen:
Marty Huber
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