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Einfach auf der Straße mit wildfremden Passanten die wichtigen Dinge besprechen! Raus aus der eigenen „Blase“ der Leute mit gleichen Meinungen. Dieser Ansatz hat sich für alle beteiligten Organisationen als recht interessantes Format herausgestellt. Im Rahmen einer angemeldeten politischen Versammlung ludt Greenpeace am 27.9.2018 zur Podiumdiskussion: Mitten in der wiener Mariahilferstrasse.

Der Einladungstext

„Wer im Namen des Umwelt- und Klimaschutzes einen international operierenden Konzern oder eine Regierung kritisiert erhält oft viel Unterstützung. Wie sieht es aber aus wenn nicht Profit- und Machtinteressen ökologisch sinnvollen Entscheidungen entgegenstehen sondern das soziale Wohlergehen?

Höhere Steuern auf Energie wären als Verbrauchsbremse vermutlich sinnvoll aber würden sie nicht einkommensschwache Haushalte besonders hart treffen? Ähnliches ließe sich auch über die derzeit diskutierte City-Maut sagen. Ein weiteres Beispiel ist der Umgang mit Grünflächen. Ist der Bedarf an dringend benötigtem Wohnraum nicht mindestens ebenso wichtig wie das Wohl einiger Tiere und Pflanzen wie etwa derzeit bei der Bebauung des Geländes am Wiener Heeresspital (Stichwort „Ziesel“)? Diese und ähnliche Fragen eines – vielleicht aber auch nur scheinbaren – Gegensatzes von ökologischen und sozialen Interessen wollen wir öffentlich diskutieren mit

Laura Grossmann (System Change, not Climate Change); Aktivistin mit besonderem Interesse für die Klimakrise als einer Schnittstelle von Umwelt- und Sozialpolitik. „ 

Karin Gruber (EB Plus – ARGE Energieberatung und Umweltbildung), Energie- und Umweltmanagerin, Sozialarbeiterin
Iris Strutzmann (Arbeiterkammer Wien) Referentin der Abteilung Umwelt und Verkehr

Moderation: Adam Pawloff (Greenpeace Zentral- und Osteuropa), Klima- und Energie Campaigner

Die Interviews geführt hat Jörg Jozwiak.

Schnitt: Jutta Matysek