Männliche Härte: Neoliberalismus, Rechtsextremismus und Geschlecht

Sendereihe
Die Dynamik der gegenwärtigen Rechten
  • Michalitsch_Final
    40:09
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Teil der Vorlesungsreihe „Die Dynamik der gegenwärtigen Rechten“ und der Innsbrucker Gender Lecture
in Kooperation mit der Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck

Referentin: MMag.a Dr.in Gabriele Michalitsch (Universität Wien)
Moderation: Tanja Vogler MSc (Doktoratskolleg Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation)

Die als „Wettbewerbsfähigkeit“ titulierte neoliberale Variante von „survival of the fittest“ macht ebenso widerstandslose wie rücksichtslose Anpassung an Marktbedingungen zum Wohle des Profits zur Überlebensfrage. Damit einhergehende Härte und Männlichkeit charakterisieren den neoliberalen Subjekt- und Gesellschaftsentwurf, bilden aber auch wesentliche Anknüpfungspunkte von Rechtsextremismus. Der Vortrag reflektiert die neoliberale Konstruktion von Subjekt und Gesellschaft, deren inhärenten Maskulinismus sowie deren rechtsextreme Wendung – und macht solcherart grundlegende Kontinuitäten von Neoliberalismus und Rechtsextremismus deutlich.

MMag.a Dr.in Gabriele Michalitsch ist Politikwissenschafterin an der Universität Wien. Seit dem WS 2002/03 hat sie eine Gastprofessur an der Galatasaray Universität, Istanbul, inne. Seit 2002 ist Gabriele Michalitsch Vorsitzende der Expertinnengruppe des Europarates zu Gender Budgeting. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Geschlechterkonstruktionen in politischen und ökonomischen Theorien, Neoliberalismus, Feministische Ökonomie, Genese der modernen Ökonomie, Verhältnis von Staat und Ökonomie.

Organisation: Ass.-Prof.in Dr.in Claudia Globisch (Institut für Soziologie/Universität Innsbruck) & Manuel Mayrl

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