„Wir müssen kämpfen!“, „Gewaltfreiheit kann kein Weg sein!“ – 260 katholische Fundamentalist*innen demonstrieren am 16. Juni 2018 gegen Regenbogenparade.

Podcast
WiderstandsChronologie
  • 20180616fundis-kurz
    05:44
audio
12:23 Min.
WiderstandsChronologie 4. bis 18. Juni 2022
audio
17:31 Min.
WiderstandsChronologie 22. Mai bis 4. Juni 2022
audio
22:30 Min.
WiderstandsChronologie 7. bis 20. Mai 2022
audio
20:35 Min.
WiderstandsChronologie 24. April bis 6. Mai 2022
audio
14:58 Min.
WiderstandsChronologie 10. bis 23. April 2022
audio
26:43 Min.
WiderstandsChronologie 27. März bis 9. April 2022
audio
24:27 Min.
WiderstandsChronologie 12. bis 25. März 2022
audio
21:17 Min.
WiderstandsChronologie 26. Feber bis 11. März 2022
audio
15:18 Min.
WiderstandsChronologie 12. bis 25. Feber 2022
audio
12:24 Min.
WiderstandsChronologie 30. Jänner bis 11. Feber 2022

Während am 16. Juni auf der Ringstraße zigtausende oder vielmehr hunderttausende Lesben, Schwule, bisexuelle, heterosexuelle, Trans-, Cis-, Inter- und queere Personen gemeinsam für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft demonstrierten, sammelten sich auch heuer wieder in der Innenstadt 260 katholische Fundamentalist*innen und andere bekannte Rechtsextreme zu einer Gegendemonstration, die sie „Marsch für die Familie“ nennen. Unter ihnen befand sich diesmal neben den Organisatoren Alfons Adam und Christian Zeitz, dem von rechtstextremen Pegida-Märschen und Kandel-Demos bekannten Georg Immanuel Nagel sowie Exponent*innen von Opus Dei und anderer rechtsextremer kirchlicher Organisationen auch der emeritierte Weihbischof Andreas Laun.
Bloße Agitation scheint den kathalischen Fundamentalist*innen längst schon nicht mehr genug zu sein, machte zuerst einmal Andreas Laun deutlich.
Christian Zeitz vom Wiener Akademikerbund und die Dominikanerinnenschwester Katharina Deifel erklärten, dass in ihrem Kampf aus ihrer Sicht durchaus auch Gewalt angewendet werden solle, ja müsse:

Gegen die rechtsextremen katholischen Fundamentalist*innen gab es auch Proteste: Eine Kundgebung gegen den rechtsextremen Marsch am Stock-im-Eisen-Platz musste vor dem Vorbeiziehen der katholischen Fundamentalist*innen den Platz räumen. Entlang ihrer Marschroute wurden die Rechtsextremen immer wieder mit Sprechchören konfrontiert. Beim Einzug auf den Stephansplatz mussten die Rechtsextremen über am Boden liegende blutrote Binden und Tampons sowie auf den Boden gemalte Leichen gehen.
Laut Rechtshilfe wurden vier Personen festgenommen, aber noch am selben Tag wieder freigelassen.

Schreibe einen Kommentar