Begegnungswege 17. August 2017 Matthias Reichl erzählt aus seinem Leben. Teil 2

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In der vorigen Sendung brachten wir den ersten Teil des Gesprächs von Mario Friedwagner (2012) mit Matthias Reichl über seiner Kindheit und Jugend und die Zeit bis zu seiner Hochzeit mit Maria im Jahr 1969. Siehe Begegnungswege 3. August 2017 Matthias Reichl erzählt aus seinem Leben Teil 1 https://cba.fro.at/346300 .

Im zweiten Teil erzählt Matthias dann über die Zeit seit 1969 bis zu seinem Übertritt in den (Un-)Ruhestand im August 1999. Wie er in einem Büro  der Salzburger Landesregierung gearbeitet hat und wie er dann 1972 zurück nach Ischl kam und weiterhin nach Salzburg pendeln musste, während er sich in der Freizeit inspiriert von Gemeinschaften in Belgien und Frankreich für Gewaltfreiheit engagierte. Er spricht offen über die Diskrepanz zwischen seinem Brotberuf und seiner Berufung. Mit Anekdoten erzählt er wie er 1980 seinen Job in der Bundesgebäudeverwaltung kündigte und sich dann als freischaffender Aktivist weiter engagiert hat. Er erwähnt einige wichtige Stationen wie:  ein sozialpolitischer Kurs im Linzer Betriebsseminar, die ersten Seminare und Workshops im Begegnungszentrum in Bad Ischl seit 1977, gewaltfreier Widerstand gegen Atomgefahren, für Friede und Menschenrechte, alternative Projekte, die Gründung der Alternativen Liste Österreichs 1982 und der Grünen Bildungswerkstatt 1986, ein unvergessliches Treffen mit die Alternativ-NobelpreisträgerInnen zu zwanzig Jahre „Right Livelihood Award“ 1999 in Salzburg. Er redet über den erfolgreichen Kampf gegen das Freihandelsabkommen MAI – aus der globalisierungskritische Bewegungen wie Attac u.a. entstanden – und über andere Formen der Globalisierung. Er erwähnt auch den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit mit Weggefährten wie Robert Jungk, Leopold Kohr, Milan Machovec, Claudia von Werlhof und vielen anderen. Er erzählt über seine Reisen zu Bürgerbewegungen vor und nach der „Wende“ 1989 in die DDR, nach Tschechien, Ungarn und Polen. Über Feministinnen und andere sozial Engagierte, die seit Anfang der 80erJahre ein Bedingungsloses Grundeinkommen fordern. Aus Zeitmangel müssen wir mit dem Übertritt von Matthias in den (Un-)Ruhestand 1999 aufhören. Die Zeit danach würde noch mindestens eine weitere Sendung füllen.

Wir können unmöglich 75 Jahre in zwei Stunden vollständig wiedergeben, daher verweisen wir noch auf die 160 Rundbriefe und über 1600 E-Rundbrief Infos. Als Ergänzung zu den gedruckten „Rundbriefen“ seit 1976 könnt ihr diese seit 2001 auch auf unserer Homepage unter :  http://lists.horus.com/pipermail/e-rundbrief/ nachlesen. Die gedruckte Rundbriefe stehen seit 2009 als pdf-Datei unter http://www.begegnungszentrum.at/rundbriefe/PDFRundbriefe.htm.

Die Radiosendungen „Begegnungswege“ zum Nachhören stehen seit 2001 im Cba-Archiv unter: https://cba.fro.at/series/begegnungswege

Alle die noch mehr über Matthias Reichl und sein Engagement im Begegnungszentrum für aktive Gewaltlosigkeit erfahren wollen laden wir ein auch zum Jubiläumsfest am 16. September 2017 ab 17h in der Deutschvilla zu kommen. Genaueres findet ihr in der Website www.begegnungszentrum.at im 160. Rundbrief bei den PDF Rundbriefen.
Die paar Takte Musik zwischendurch kommt von Ceba Cissokho „Kaira (=Peace)“ aus der gleichnamigen CD.

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