• Transval_22_07_2017_Verena Ringler
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In dieser Ausgabe senden wir den Vortrag von Verena Ringler – „Greifen wir nach den Sternen – Das gemeinsame Europa ist das einzige Europa, das ich mir vorstelle“, der am 28.4.2017 im Rahmen der Tage der Utopie 2017 in St. Arbogast stattfand.

Mehr Informationen über die Tage der Utopie 2017:
http://tagederutopie.org/archiv/tage-der-utopie-2017

 

Verena Ringler: Greifen wir nach den Sternen – Das gemeinsame Europa ist das einzige Europa, das ich mir vorstelle

»Dieses Europa ist ein großartiges, kühn und ambitioniert gebautes, an sich ein sehr erdbebensicheres System. Wir haben hier in diesem Europa heute noch die Voraussetzungen, die Freiheiten, die Erfahrungen, die Ressourcen, das Wissen und die Talente, um in die Gestaltung unserer Rahmenbedingungen einzugreifen. Wir ahnen, dass wir individuell, politisch sowie gesellschaftlich einiges vor uns haben: Wir müssen uns der Lage vergegenwärtigen, Rollen überdenken, Feinde kennen, Fakten checken, Inventur betreiben, Passivität überwinden, Zugänge reklamieren, öffentliche Güter verteidigen, Ziele vereinbaren, Synergien zulassen, unkonventionelle Perspektiven einnehmen, ungewöhnliche Allianzen schließen, paradoxe Interventionen ersinnen, die Kunst der List üben. Wir? All das? Tatsächlich. Wir sind immer noch jene, auf die wir gewartet haben.«

Verena Ringler leitet den Bereich Internationale Verständigung der Stiftung Mercator in Deutschland. Dort konzipiert und realisiert sie Praxisprojekte an der Schnittfläche von Politik und Gesellschaft. Vor allem, um die Handlungsfähigkeit des gemeinsamen Europas zu befördern. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei der »Tiroler Tageszeitung« und dem ORF in Innsbruck, wo sie heute auch wieder wohnt. Von 2002 bis 2006 arbeitete sie als Redakteurin für das Washingtoner Politmagazin „Foreign Policy“. Bis 2009 baute Verena Ringler für ein Team des Europäischen Rates die EU-Kommunikation in Pristina, Kosovo, auf. Verena Ringler studierte in Innsbruck, Bologna, Uppsala und Washington, spricht mehrere Sprachen und reiste für Reportagen in fast alle Länder der postsowjetischen Einflusssphäre.
Einführende Worte von Yvette Ellensohn

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