• In memoriam Alp Bora
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Seit dem 10. März ist die österreichische Musikszene um eine wunderbare Stimmer ärmer. Sie gehörte dem aus der Türkei stammenden Wiener Sänger und Gitarristen Alp Bora. Er ist keine 40 Jahre alt geworden. Aus diesem traurigen Anlass bringen wir ein Radioportrait, das 2011 entstanden ist.

Zur Person: Als sich Alp Bora und der portugiesische Flötist Pedro Duarte vor 17 Jahren in Wien trafen, entstand die Keimzelle des Quintetts Nim Sofyan. Die Musiker aus vier Nationen brachten 2004 das erste Album heraus, mit einer hinreißenden Mischung aus traditioneller Musik aus Anatolien und dem südlichen Balkanraum, auf zeitgemäße Art interpretiert. Sie erhielten dafür den Hauptpreis und den Publikumspreis des Austrian World Music Award 2004.

Sendungsinhalt: Alp Bora, Mastermind von Nim Sofyan, erzählte im Dezember 2011 in einem Wiener Kaffeehaus von seiner frühen Kindheit in Bagdad, den Jahren in Ankara, wo er eine englische Schule besuchte, von der Übersiedelung 1998 nach Wien, den Tourneen, die ihn und Nim Sofyan als Musikbotschafter Österreichs um die halbe Welt geführt haben, und von seinem Trio.

Musik: Nim Sofyan: „düm tek“, Extraplatte 2004 + Alp Bora: „Amber“, Extraplatte 2007 + Nim Sofyan: „Agora“, Galileo MC 2010

Links: Alp Boras Website scheint nicht mehr abrufbar zu sein. Nachrufe in „Spielräume“ auf Ö1 (15.03.2017) und in Mica (16.03.2017)

Fremdmaterial in In memoriam Alp Bora
düm tek by Nim Sofyan, Extraplatte 2004 ©
Agora by Nim Sofyan, Galileo MC 2010 ©
Amber by Alp Bora, Extraplatte 2007 ©