Wörtlich – Heide Schmidt

Sendereihe
Wörtlich
  • Wörtlich - Heide Schmidt
    73:30
audio
Wörtlich - Rainer Danzinger
audio
Wörtlich – Fred Luks
audio
Wörtlich – Gregor Mayer
audio
Wörtlich – Caspar Einem
audio
Wörtlich – Shalini Randeria
audio
Wörtlich – Thomas Seibert
audio
Wörtlich – Isolde Charim
audio
Wörtlich – Rudi Gelbard
audio
Wörtlich – Matthias Strolz
audio
Wörtlich – Wilhelm Droste

Wörtlich: Heide Schmidt

Ein Gespräch über das Leben nach dem Liberalen Forum, Liberalismus, die Aufgaben und Gefahren der Politik der Gegenwart und Europa

Heide Schmidt wurde am 27. November 1948 in Kempten geboren. Mit zwei Jahren zog Sie mit Ihrer Muttern und Schwester nach Wien. Dort studierte Sie nach dem Gymnasium Jus.

Ab 1973 war sie Mitglied der Freiheitlichen Partei. 1988 wurde sie Generalsekretärin, von 1990 bis 1993 war sie Stellvertreterin des Bundesparteiobmanns. 1992 trat sie als Kandidatin der Bundespräsidentenwahl an. Von 1987 bis 1990 war sie Mitglied des Bundesrats und dann Abgeordnete zum Nationalrat. Zwischen 1990 und 1994 war sie zugleich Dritte Präsidentin des Nationalrats.

1993 trat sie aus der Freiheitlichen Partei aus und gründete mit Klara Motter, Friedhelm Frischenschlager, Hans Helmut Moser, Thomas Barmüller das Liberale Forum.

1999, nachdem das Liberale Forum bei der Nationalratswahl den Einzug ins Parlament nicht schafft, räumte sie ihren Sitz an der Parteispitze.
2008 übernahm sie noch einmal die Führung des Liberalen Forums, zog sich nach der Wahl aber endgültig aus der Parteipolitik zurück. Im Jahr darauf wurde auch das „Institut für eine offene Gesellschaft“ geschlossen, deren Vorsitzende sie war.

Literatur:
– „Heide Schmidt – Eine Provokation“, Peter Pelinka, Wien 1993
– „Die letzte Chance – Heide Schmidt und der Liberalismus in Österreich“, Oliver Lehmann, Wien 1999
– „Die Idee der offenen Gesellschaft“, Heide Schmidt, Wien 2001
– „Das Experiment einer Parteigründung – Das Liberale Forum im Rückblick“, Gerhard Kratky, Wien 2009

weiterführende Literatur:
– „Die Globalisierung und ihre sozialen Folgen werden zur nächsten Herausforderung einer Politik der Freiheit“, Ralf Dahrendorf, in: Die Zeit, 14. November 1997,  https://www.zeit.de/1997/47/thema.txt.19971114.xml
– „Auf der Suche nach einer neuen Ordnung“, Ralf Dahrendorf, München 2003
– „Über Grenzen“, Ralf Dahrendorf, Ralf Dahrendorf, München 2002
– „Versuchungen der Unfreiheit“, Ralf Dahrendorf, München 2006
– „Die Krisen der Demokratie – Ein Gespräch mit Ralf Dahrendorf“, Antonio Polio, München 2003
– „Der Wiederbeginn der Geschichte“, Ralf Dahrendorf, München 2004
– „Liberal und unabhängig“, Ralf Dahrendorf, München 2000
– „Ungleichheit – Was wir dagegen tun können“, Anthony Atkinson, Stuttgart 2016
– „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, Thomas Piketty, München 2014
– „Vom Geist der Gesetze“, Montesquieu, Stuttgart 2011 (1748)

———
# WÖRTLICH #
Gespräche – Meinungen – Positionen

jede dritte Woche in den ungeraden Monaten
von 13:00 bis 14:00
auf Radio ORANGE 94.0

Kontakt: woertlich@o94.at

https://www.facebook.com/woertlich.radio/

1 Kommentar

  1. Sehr geerhte Frau dr.SCHMID
    schon lange nichts mehr von ihnen gehört, denn das Leben und die pOLITIK ist finster geworden in Österreich
    ohne Solidarität und ohne social cohesion ist Österreich verarmt und hat viele arme Leute produziert
    und wer glaubt es ist Geld zu holen,indem man einzelne MÄDCHEN abschiebt irrt sehr,ungeheuerlich was sich abspielt in
    Österreich
    Vieles ist nicht mehr mögich und daher denke ich mehr Denken und Initieren wäre gut

    Dr.Sabine STADLER

    Antworten

Schreibe einen Kommentar