• Bezahlbares Wohnen „von unten“? Potentiale und Probleme nicht-profitorientierter Wohnprojekte.
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Potentiale und Probleme nicht-profitorientierter Wohnprojekte

Die „Wohnungsfrage“ hat sich längst ihren Spitzenplatz in der medialen Berichterstattung erkämpft, denn die Kosten für das Wohnen in den wachsenden Städten und Metropolregionen sind stark im Steigen. Besonders für einkommensschwache Haushalte, aber längst auch für die Mittelschicht, wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum in der Stadt zu finden.

Das hat vielfältige Gründe: Immobilien als sichere und äußerst lukrative Geldanlage nach der Finanzkrise 2008 ist einer davon. Eine zu geringe oder vielerorts nicht mehr vorhandene Bautätigkeit der Kommunen ein zweiter. Ein Wohnungsmarkt, der rein profitorientiert agiert und damit immer nach dem höchsten Gewinn schaut, ein dritter.

Das Wohnen ist also längst Ware und damit der Verwertung unterworfen, wie alle anderen Konsumgüter auch. Gleichzeitig zählt das Wohnen aber zu jenen Gütern, auf die wir nicht verzichten können. Wir alle müssen wohnen. Doch was tun, um die Versorgung mit leistbarem Wohnraum für alle zu gewährleisten?

Am 12. und 13. Mai 2016 veranstaltete das Institut für Europäische Urbanistik an der Bauhaus Universität Weimar die Konferenz „Wohnen für alle?! Wissenschaftliche Perspektiven auf Architektur, Planung und Politik.“
Mit Beiträgen aus Architektur, Geographie, Politikwissenschaften, Soziologie und Stadtplanung beleuchtete das interdisziplinäre Zusammentreffen „die Wiederkehr der Wohnungsfrage“. Gesucht wurde nach „möglichen Strategien für eine
nicht-profitorientierte Wohnraumversorgung und eine Realisierung bezahlbaren Wohnraums für alle“.

Der Frage, ob und was selbstorganisierte, nicht-profitorientierte Wohnprojekte zur Lösung der Wohnungskrise beitragen können, widmeten sich Tobias Bernet von der Freien Universität Berlin und Ivo Balmer von der Universität Bern. Radio derive sendet ihren  Kurzvortrags mit dem Titel „Bezahlbares Wohnen „von unten“? Potentiale und Probleme nicht-profitorientierter Wohnprojekte.“
Wir bedanken uns bei den beiden Vortragenden sowie bei Barbara Schönig, Sebastian Schipper und Justin Kadi, die zur Konferenz geladen hatten, für die Möglichkeit zur Ausstrahlung.

Weitere Informationen:
Wohnen für Alle?! Wissenschaftliche Perspektiven auf Architektur, Planung und Politik
Konferenz, Bauhaus Universität Weimar, Institut für Europäische Urbanistik, 12-13. Mai 2016

urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen 2016
„Housing the Many – Stadt der Vielen“
23.9.-2.10., Gängeviertel Hamburg
 und 12.10.-16.10., Gschwandner Wien
www.urbanize.at

Sendungsgestaltung und -verantwortung: Elke Rauth
Signation: Bernhard Gal
Musik: The So So Glos – „My Block“, © 2009 The New York Tribune / The So So Glos
Erstausstrahlung: Dienstag, 2. August 2016, 17:30 auf Radio Orange 94.0 (Wien) oder als Livestream

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