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Bereits 1992 (damals im Rahmen der Landesausstellung ‚Lust & Leid‘ im Schloss Trautenfels) erfolgte die Uraufführung des Wildererstücks ‚Der Gamshuber‘ durch die Landjugend von Pruggern. Nun, nach mehr als 20 Jahren, hat man sich im Vorjahr entschlossen, diesen Stoff wieder aufzuführen, natürlich mit einem neuen Ensemble, das aus der Bevölkerung der beiden nun fusionierten Gemeinden Pruggern und Michaelerberg rekrutiert wurde.

In dem Stück geht es um die Wilderei, um die ‚verbotene Jagd‘ der einfachen Leute aus dem Tal, zeitlich angesiedelt ist es in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Hauptfiguren des Stücks sind der Wilderer Gamshuber, sein unmittelbarer Kontrahent ist der Jäger Bachmaier als Vertreter des Gesetzes und seines Jagdherrn, und dann ist da noch die Sennerin Anna, die sich zum Gamshuber hingezogen fühlt. Natürlich tritt aber auch die ‚Obrigkeit‘ in der Rolle des gräflichen Jagdherrn mit seinem Gefolge auf und zeigt auf diese Weise die völlig konträren Lebenswelten, die hier aufeinander prallen…

Impressionen von einer der letzten Proben sowie Interviews mit dem Autor Peter Gruber, dem Vizebürgermeister und Kulturausschuss-Obmann von Michaelerberg-Pruggern, Werner Hödl, sowie mit einigen DarstellerInnen.