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Das Festival beginnt dieses Jahr am Nachmittag des Eröffnungstages (20. April) mit dem Start von Filmen aus allen Programmsektionen, am Abend wird CROSSING EUROPE dann feierlich mit sechs ausgewählten Premieren eröffnet, die einen repräsentativen Querschnitt durch das heurige Festivalprogramm darstellen und den augenscheinlichen Facettenreichtum des europäischen Filmschaffens illustrieren. Die handverlesenen Positionen klopfen sozusagen filmisch den Ist-Zustand Europas ab und verhandeln diesen künstlerisch auf unterschiedliche Weise. Auskunft darüber werden die zahlreichen Filmgäste geben, die zur Festivaleröffnung im Ursulinensaal erwartet werden.

Den Eröffnungsabend begeht Crossing Europe mit gleich sechs hochwertigen Produktionen – so etwa Tobias Lindholms Krigen / A War. Der oscarnominierte dänische Anti-Kriegsfilm lotet den schmalen Grat zwischen Heldentum und Kriegsverbrechen aus. 

Mein Name ist. Ich bin. ist ein Film, den sieben Asylwerbende gestaltet haben – das ehrliche und unsentimentale Porträt über den nicht immer einfachen Neuanfang in einem fremden Land.

Auch das Tribute an Helena Třeštíková wird an diesem Abend eröffnet. In ihrer Langzeitstudie Mallory begleitet die tschechische Dokurmetaristin mehr als zehn Jahre lang ihre Protagonistin. Allen Widrigkeiten zum Trotz schafft es Mallory, Drogensucht, Obdachlosigkeit und die bürokratische Schikanen zu überwinden und als Sozialarbeiterin Fuß zu fassen.

In ihrem Spielfilmdebüt Dobra žena / A good Wife lässt Star-Schauspielerin

Mirjana Karanović ein Familienidyll am Stadtrand von Belgrad zerbrechen. Ihre Hauptfigur muss die Komfortzone als Ehefrau und Mutter verlassen und eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

In Heimatland / Wonderland, einem vielbeachteten Kollektivfilm, bedroht eine unheilbringende Energiewolke die Schweiz. Schritt für Schritt bricht der Alltag zusammen, die Solidargesellschaft zerfällt.

Jedan dan u Sarajevu / One Day in Sarajevo: der Tag, an dem 1914 Thronfolger Franz Ferdinand ermordert wurde. Hundert Jahre später bittet Jasmila ŽbaniĆ befreundete Filmprofessionals, gemeinsam mit ihr die großangelegten Gedenkfeierlichkeiten zu dokumentieren. Das Ergebnis ist ein kritisch-ironischer Patchwork-Dokumentarfilm zwischen europäischer Zeitgeschichte und dem Leben im immer noch vom Krieg gezeichneten Bosnien.

Spielzeiten:

Heimatland / Wonderland

Mi. 20.4. 22:45 City1, Do. 21.4. 15:15 Movie1

Dobra žena / A good Wife

Mi. 20.4. 21:45 Movie1, Fr. 22.4. 20:15 Movie1

Krigen / A War

Mi. 20.4. 17:45 City1 u. 20:15 City1

Mallory

Mi .20.4. 20:30 Movie2, Fr. 22.4. 13:30 Ciry2

Mein Name ist. Ich bin.

Mi. 20.4. 20:30 Ursulinensaal, Sa. 24.4. 21:30 Movie3

25.4. Neuhofen/Krems Sparkassensaal, 4.5.Altes Rathaus Linz (Woche derVielfalt)

Jedan dan u Sarajevu / One Day in Sarajevo:

Mi. 20.4. 19:45 Movie1 u. 20:30 Movie3, Mo. 25.4. 21:00 Movie2

Die Filme Mein Name ist. Ich bin. und Heimatland / Wonderland werden in der heutigen Ausgabe der Festivalreihe „Kino für die Ohren“ in den Mittelpunkt gerückt – eine reine subjektive Auswahl und aus Zeitgründen können die weitern vier Eröffungsfilme nur gestreift werden.

Beitragsgestaltung Heimatland / Wonderland: Christian Aichmayr

Interview mit Leonie Resse Mein Name ist. Ich bin.: Michaela Schoissengeier

Sendungsverantwortung und live im Studio: Michaela Schoissengeier

 

www.crossingeurope.at

 

Produziert am:
20. April 2016
Veröffentlicht am:
21. April 2016
Thema:
Kultur Film
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Michaela Schoissengeier
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