• RealSoz1
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Eine verkehrte Kapitalismuskritik, die auch mit dem Ende der SU nicht abgedankt hat

Der real existierende Sozialismus hat sich abgeschafft. Diese Tatsache wird gerne genutzt, um jede Kritik an der marktwirtschaftlichen Ordnung als unrealistische Träumerei abzutun und damit auch jedes politische Konzept, das eine gemeinschaftlich und planvoll organisierte Ökonomie für eine bessere gesellschaftliche Grundlage hält als den Kapitalismus.
Die gängigen Erklärungen, weshalb die SU ihren ökonomischen Niedergang erleben musste, kümmern sich um die Funktionsweise dieser Wirtschaftsweise wenig. Die ökonomischen Methoden des Realsozialismus werden entweder bloß als Abweichungen vom kapitalistischen Normalgang bestimmt (der sowieso naturgegeben sei) oder es wird gegen die Planwirtschaft eine kooperationsunfähige Menschennatur ins Feld geführt, die angeblich nur dann zum Zusammenleben mit anderen taugt, wenn staatliche Gewalt und wirtschaftliche Existenzangst ihr so richtig Beine machen.
Wie lief die wirtschaftliche Planung ab?
Welche Probleme traten dabei auf?
Welche Rolle spielten dabei Geld, Preise und der sozialistische Markt?
Wie kamen die Realsozialisten eigentlich darauf, ihre Planwirtschaft so aufzuziehen, bzw dann auch wieder abzuschaffen?

 

Fortsetzung: Realer Sozialismus, Teil 2

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