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Anlässlich des internationalen Weltfrauentages widmen wir unseren ersten Beitrag den Frauen am Land. Im Beitrag „Gleichberechtigung als Lebensqualität“ sprechen namenhafte Expertinnen zum Thema Erwachsenenbildung für Frauen am Land.  Wie hat sich der Zugang zu Bildung für Frauen in den letzten Jahrzehnten entwickelt? Was hat die bäuerliche Bildungsexpansion bewirkt? Welche Herausforderungen haben sich dadurch ergeben? Welche Formen von Bildung gibt es für Frauen- was bewirken sie und wie werden sie von den Frauen angenommen? Das waren Fragen, die im Rahmen des Beitrags thematisiert werden.

Im zweiten Beitrag von Christoph Srubar spricht Historiker Oliver Rathkolb über Österreich zwischen Befreiung und Staatsvertrag.


“Gleichberechtigung als Lebensqualität” – Ein Beitrag über Bildung für Frauen am Land
Land-Frauen-Bildung – Unter diesem Titel veranstalteten die Grünen Bauern und Bäuerinnen am 23. Februar 2015 in Linz eine Impulsveranstaltung für Bäuerinnen und Bauern, sowie für Menschen mit Interesse an ländlicher Frauenbildung.

Fokus der Veranstaltung war es, Erwachsenenbildung für Frauen am Land unter verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe zu nehmen. Im Beitrag schildert Mathilde Schmitt, welche gesellschaftlichen Herausforderungen sich durch die bäuerliche Bildungsexpansion ergeben haben und welche Kompetenzen für Bäuerinnen und Frauen am Land wichtig sind. Agnes Strauss erläutert die Problematik der Wertschätzung von formeller und informeller Bildung. Traude Beer-Heigl und Lisa Hofer Falkinger erzählen aus ihren Erfahrungen die sie im Rahmen der ÖBV-Bildungsarbeit gemacht haben. Heidi Rest-Hinterseer präsentiert das Konzept des „Tschänder Kabarett“ und was sie damit in der Region Pongau damit zu bewirken versuchen.

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„Österreich zwischen Befreiung und Staatsvertrag“ – Historiker Oliver Rathkolb über die Jahre 1945 bis 1955
Die Nachkriegszeit in Österreich – 1945 bis 1955 – war geprägt von ambivalenten Wahrnehmungen und widersprüchlichen Narrationen, die z.T bis in die heutige Zeit nachwirken: Die ‚Befreiung vom Nationalsozialismus‘ durch die Alliierten markierte zugleich den Beginn einer Phase der ‚Besatzung‘, die Narration von ‚Österreich als ‚erstem Opfer‘ (des Nationalsozialismus) stand im Widerspruch zu der Zahl von 536.000 registrierten ehemaligen ‚NSDAP‘-Mitgliedern im Land, bzw. dem österreichischen Anteil an den NS-Gewaltverbrechen, und kollidierte auch mit dem Bedürfnis, der gefallenen Soldaten als ‚Kriegsopfer‘ zu gedenken (und weniger jenen aus ideologischen Gründen verfolgten Opfern der Nationalsozialismus).

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Musik: Underture‚ von Löhstana David (album ‚Expérimental‘) und Sod Araygua – Xiuxiueig Llunar