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Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann!“ (Richard v. Weizsäcker)

Radiabled Berichtet heute Abend über 15 Jahre MTZ

(Mehrfach Therapeutisches Zentrum Linz)

Geschichte:

Von der Idee bis zum heutigen Tag

Die Idee zu dieser Einrichtung entstand im Jahre 1996 anlässlich der Geburt eines 890 Gramm schweren, frühgeborenen, bewegungsbeeinträchtigten Buben namens „Michael“. Nach fast zwei Jahren unermüdlicher Suche nach der richtigen „Hilfe“ für das Kind landeten wir mit Michael schließlich in Ungarn, in der Hochschule für Konduktive Förderung nach Dr. András Petõ in Budapest.

Dort waren schon nach sechs Wochen konduktiver Förderung die ersten Fortschritte zu sehen. Michael konnte mit nur wenig Hilfe alleine sitzen, machte seine ersten Schritte und benützte das Töpfchen!

Nach Österreich zurückgekommen, fanden wir bald interessierte Eltern und beschlossen, die original Petö Methode nach Linz zu bringen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit der OÖ. Landesregierung und nach Einreichung sämtlicher Konzepte dieses Projekt zu unterstützen, erklärte man uns, dass die konduktive Förderung in Österreich nicht anerkannt und daher nicht „förderungswürdig“ sei. (Das MTZ hat mittlerweile eine Anerkennung erhalten siehe unten die Therapieform ist jedoch nach wie vor nicht anerkannt)

Daraufhin beschlossen wir uns dennoch nicht entmutigen zu lassen und das Mehrfach Therapeutische Zentrum ins Leben zu rufen.

Tausende Arbeitsstunden, viele freiwillige Helfer und spendende Firmen ließen die Pforten des MTZ Linz im November 1998 dann endlich öffnen

Das Mehrfach Therapeutische Zentrum (MTZ) Linz hat seine Gründungsursprung in einem Elternverein gefunden.

Betroffene Eltern, Nichtbetroffene, ehrenamtliche Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit Ärzten und Konduktoren haben sich zur Aufgabe gemacht, körperbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die konduktive Förderung die bestmögliche Chance zur Selbständigkeit zu bieten.

Mit einer kleinen Babygruppe, einer homogenen Kindergartengruppe, und einer aktiven Schulgruppe begann die therapeutische Arbeit im MTZ und zugleich auch der Kampf ums Überleben. Es mussten Sponsoren gefunden werden, die unser Projekt unterstützen würden um den laufenden Betrieb zu sichern und die Betreuung aller Patienten zu ermöglichen.

Durch zahlreiche Aktivitäten gelang es uns, immer mehr Unternehmen für das MTZ zu interessieren. So wuchs nach und nach das Vertrauen einiger Firmen, die sich dann auch persönlich über die Tätigkeit der Kinder in den Räumlichkeiten des MTZ überzeugen konnten.

Mittlerweile haben wir auch das Vertrauen von ansässigen Ärzten, Therapeuten und Betroffenen erlangen können.

Am 19. März 2004 sprach die OÖ. Landesregierung die Anerkennung des MTZ als Einrichtung der Eingliederungshilfe nach dem OÖ. Behindertengesetz 1991 aus.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Info-Folder
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Text Quelle: MTZ ©