Ein gewagter Vorschlag, um prekären Arbeitsbedingungen vorzubeugen, ist das bedingungslose Grundeinkommen. In Deutschland hat sich dazu bereits vor einigen Jahren eine Bürgerinitiative gegründet. Den 1. Mai des heurigen Jahres erklärte man kurzerhand zum "Tag des Einkommens". In Berlin, auf dem Kreuzberger "Myfest" haben die so genannten "Piraten" für ein Grundeinkommen geworben. Im September will die Piraten-Partei mit dieser Forderung ins Abgeordnetenhaus einziehen. Ralph Boes ist einer, der sich bereits seit Jahren für ein bedingunsloses Grundenkommen einsetzt. Er ist Vorstandsmitglied der deutschen BürgerInneninitiative "Bedingungsloses Grundeinkommen", die ihm zufolge derzeit rund 1000 Mitglieder hat. Verena Schweiger von Radio FRO hat sich vor wenigen Tagen in Berlin mit Ralph Boes getroffen und gefragt, warum er sich für ein Grundeinkommen einsetzt.
Abmod:
Das war Ralph Boes von der "Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen" im Interview. Nähere Informationen findet ihr unter www.buergerinitiative-grundeinkommen.de



Der Herr Boes ist von einer Schlichtheit, dass es einem glatt die Sprache verschlägt – ein Grundeinkommen zur Rettung von Milliardären. Da macht sich Einkommensloser auf den Kapitalismus zu retten und gibt das noch als progressive aus. So einer muss schon sehr heiß gebadet worden sein.
Der Glaube die Konsumenten (weitgehende ohne Einkommen) zahlen sich gegenseitig via Konsum ihren Konsum ist von derartigen Naivität, dass mensch sich fragen muss, wer steckt da dahinter. Klar dem Herr Milliardär würde es hunderte Millionen an Lohn und sogenannte Lohnnebenkosten (was de facto ebenfalls Arbeitsentgeld ist) ersparen. Aber Herr Bose so von seiner eigenen Begeisterung begeistert – der Herr Werner hat sich mit mir unterhalten (hört hört), kommt offenbar nicht mal im Traum darauf wessen Karren er da schleppt. Einem Durchschnittsdenker müsste klar werden, dass die im von Werner gesponserten Film aufgemachte Milchmädchenrechnung, die Konsumenten (die ja zum Teil gar kein Einkommen beziehen) zahlen sich mittels ihres Konsum gegenseitig ein Konsumgeld aus, eine reine Münchhausenfantasie ist. Aber er trägt sie mit Freude vor, die einen an Kinder in Erwartung des Weihnachtsmannes erinnert. Aber wie es ja selber sagt, braucht das Grundeinkommen ja gar nicht eingeführt zu werden, es reicht ja schließlich davon zu träumen. Ihm verschafft es so weiterhin mediale Aufmerksamkeit und den einen oder anderen Nebenverdienst, er ist nun wer und.
So wird ein großes Thema, denn es ist wirklich im globalen Maße selbstmörderisch wenn jeder um des Verrecken willens, ohne Rücksicht auf Verluste irgendetwas zu verkaufen sucht, zum Popanz degradiert und alles läuft weiter wie bisher.
Da leider die Interviewer auch nicht gewiefter zu sein scheinen,