• Rechtsextremer Brandanschlag auf Zuwander_innenheim in Floridsdorf – Antifaschistische Protestkundgebung am 16. Juli
    04:09
  • MP3, 192 kbps
  • 5.7 MB · Datei entsperren
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

In der Nacht von 9. auf 10. Juli wurden in einem Gang des Apartmenthauses Franz-Jonas-Platz des Zuwander_innenfonds Papiercontainer in Brand gesetzt. Der Rauch drang bis ins oberste Geschoß vor. Davor waren Sprayerein wie “Hier leben bald tote Tschuschen” oder “Hammerskins rule Floridsdorf” am Haus aufgetaucht. Die nach den Sprayereien gerufene Polizei hat zwar vorbeigeschaut, ist aber rasch wieder abgezogen. Wenig später brannte es.

Die Linkswende sieht in dem Brandanschlag einen Zusammenhang mit der antiislamischen Kundgebung der BI Rappgasse / Umgebung vom 18. Juni, an der auch rechtsextreme Skinheads und Hooligans teilgenommen haben und anschließend zu Provokationen einer antifaschistischen Gegenkundgebung aufgebrochen sind.

Die Neonazis, so die Linkswende, dürften sich das Wohnheim für Zuwander_innen am Franz-Jonas-Platz bewusst ausgewählt haben, da es vor allem jugendliche Zuwander_innen aus Floridsdorf gewesen seien, die sich ihnen am 18. Juni entgegengestellt haben.

Am Freitag, den 16. Juli fand beim Bahnhof Floridsdorf in unmittelbarer Nähe des Zuwander_innenhauses eine Kungebung statt, um den rassistischen Brandanschlag bekannt zu machen, zu protestieren und Solidarität mit den angegriffenen Migrant_innen zu zeigen.