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Am 18. November 2012 gab die neue Wiener Pflege- und PatientInnenanwältin Dr.in Sigrid Pilz im Wiener Rathaus im Rahmen der Messe für Menschen mit Behinderungen „Jeder für Jeden“ Pepo Meia ein Exklusivinterview.

Pilz hat seit 1. Juli 2012 die Leitung der Wiener Patientenanwaltschaft inne. Man solle die Patientenanwaltschaft nicht unterschätzen, so Pilz. Es gibt ein Gesetz, dass die Patientenanwaltschaft regelt. Sie unterstützt die Betroffenen außergerichtlich – und das kostenlos – , gibt aber auch der Politik Anregungen und erteilt Auskünfte.

Zum leidigen Thema der Betteinlagen, das die WGKK aus ihrem Leistungskatalog mit Anfang 2012 gestrichen hat: Pilz habe mit der Obfrau der WGKK Ingrid Reischl gesprochen und versuchte ihr zu erklären, dass die von der WGKK als Wäscheschutz deklarierten Betteinlagen speziell für behinderte Menschen zu den Heilbehelfen zu zählen seien. Sie ist optimistisch und wird auch mit Bundesbehindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger sprechen, um eventuell gemeinsam auf die WGKK einzuwirken, diese behinderten-feindliche Maßnahme rückgängig zu machen.

Pilz abschließend: Man solle nicht die Leistungen der Betroffenen kürzen, dies sei der falsche Weg Einsparungen zu tätigen, sondern solle die Strukturen verbessern und Doppelgleisigkeiten vermeiden.

Link BMIN-Nachrichten: Sparpakete – WGKK