• 2012_10_01_pura_vida_countryfunk
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Als sich die 60er Jahre des 20. Jhdts. zu Ende neigten und die 70er sich anschickten den Sixties Sound eine Prise Funk einzuverleiben, blieb auch der Country von dieser Strömung nicht unverschont. Im Südwesten der USA fanden Musiker zueinander, denen es weniger um die Replikation bekannter Stile ging, sondern mehr um experimentelle Kooperationen. Musikgenres spielten dabei genauso keine Rolle, wie Hautfarbe oder Herkunft. „Light In the Attic Records“ hat dieser Zeit nun ein Doppelabum gewidmet, das „Country Funk“ getauft wurde und somit einen Stil betitelt, den es eigentlich gar nicht gab. Nashville trifft hier auf Los Angeles. Eine höchst interessante Mischung, die neben erstaunlichen musikalischen Ergebnissen auch hörenswerte Lebensgeschichten zu Tage fördert. Wenn ein dreifacher Familienvater seinen Job schmeißt, um erfolgloser Countrymusiker zu werden, oder ein Ex-Hitparaden Star, nach einem traumatischen Erlebnis, sein Hab und Gut verkauft, beschließt in einem klapprigen Wohnwagen zu hausen und dort tiefschwarze Songs komponiert, sind das Stories, die einfach nur der Country schreiben kann.

PW: goodsounds

Text, Recherche und Schnitt: Phonül
Moderation: Travelling Matt

http://www.puravida.at
http://www.konkord.org
http://www.facebook.com/puravidasounds

Quellen:
Country Funk 1969 – 1975, Light In The Attic Records, 2012, 2LP

Tracklist:

01 Cherokee – Funky Business
02 Jim Ford – I Wanna Make Her Love Me
03 Link Wray – Fire And Brimstone
04 Tony Joe White – Studspide
05 Johnny Jenkins – I Walk On Gilded Splinters
06 Bobbie Gentry – He Made A Woman Out Of Me
07 Bob Darin – Light Blue
08 John Randolph Marr – Hello L.A. Bye Bye Birmingham
09 Mac Davis – Lucas Was A Redneck
10 Gray Fox – Hawg Frog
11 Dale Hawkins – L.A. Memphis Tyler Texas
12 Larry Jon Wilson – Ohoopee River Bottomland