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Ernährungssouveränität ist das Recht von Menschen, die Art und Weise der Produktion, Verteilung und Konsumation von Lebensmitteln selbst zu bestimmen. Ernährungssouveränität beruht auf dem Recht auf leistbare und gesunde, ökologisch nachhaltig produzierte Nahrung für alle Menschen. Gleichzeitig fordert sie ein gerechtes Einkommen für die Produzent*innen und die Sicherung der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen. Es stellt die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt, nicht die der Konzerne und der Märkte, die unser Essen ausschließlich als handelbare Ware verstehen. Lokale, vielfältige und unter- und zueinander solidarisch vernetzte Systeme bilden die wesentliche Basis, wodurch die regionalen Kreisläufe gestärkt werden.

Es sind viele Arten der Umsetzung angelehnt an dieses Konzept in kleinem und auch größeren Rahmen weltweit umgesetzt worden. Auch bei uns in der Steiermark gibt es zahlreiche Initiativen die für ein Stück Ernährungssouveränität sorgen, wie urbane Gärten, eine Foodkoop, Hofkollektive, selbstorganisierte Biobauernmärkte und seit ein paar Monaten ein CSA (Community Supported Agriculture ~ Vertragslandwirtschaft) Projekt, welches in dieser Sendung näher beleuchtet wird. Dazu werden Ulli und Scott von der Kleinen Farm zu Gast sein und erzählen wie Ernährungssouveränität auf steirisch aussehen kann.

ACHTUNG: Das ist der Mitschnitt einer Live Sendung. Am Ende sind quasi als Bonus-Track noch vorbereitete Interviews zum Thema, welche in der Live Sendung keinen Platz mehr hatten, angehängt.