• 005_Crossroads_Extraktivismus
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In jedem Laptop, Telefon und Auto stecken Rohstoffe, die irgendwo und irgendwann aus der Erde geholt wurden. Dieser Vorrrat ist begrenzt und trotzdem steigt die globale Güterproduktion – Wirtschaftswachstum bedeutet auch Ausbeutung von natürlichen Ressourcen. Dieses Denken ist tief verwurzelt in den industrialisierten Gesellschaften: Ulrich Brand hat einen Namen dafür – Extraktivismus, ist eine Lebensform, die Natur als Ware betrachtet und ökonomisch verfügbar macht.

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und beschäftigt sich mit einem Team in Lateinamerika mit der Ausbeutung von Rohstoffen und den sozialen und ökologischen Folgen. Hören sie seinen Vortrag, aufgezeichnet beim Crossroads Festival im forum stadtpark graz im juni 2012.

Online Ressourcen:

Text von Ulrich Brand zur Gruppe von Quito „Alternativen zur Entwicklung

Der neue Extraktivismus (Rosa Luxemburg Stiftung): Buch Download

Neoextraktivismus: Eduardo Gudynas Artikel

Homepage Universität Wien: Internationale Politik