• GfK_RML_240512_b
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oder warum wir uns erst selbst verstehen müssen, bevor wir anderen richtig zuhören können.

Du verstehst mich überhaupt nicht! Ich hasse Dich! – Ich dich auch! – Tränen. Eine Tür wird zugeknallt. Wir alle kennen solche „Dialoge“. Sie passieren zwischen Eltern und ihren Kindern, in Partnerschaften, selbst in guten Freundschaften können wir hin und wieder so heftig aneinanderprallen. Mit Worten verletzen wir einander und keiner der Beteiligten fühlt sich nach solchen Situationen gut. Manchmal ist es sogar sehr schwierig danach den Kontakt wieder aufzunehmen. Doch es geht auch anders! Das Prinzip der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) beispielsweise bietet uns Möglichkeiten für einen anderen Umgang miteinander, selbst in schwierigen Situationen, selbst dann, wenn wir unterschiedliche Ansichten haben oder vor schwierigen Entscheidungen stehen. Dabei bedeutet GfK nicht „lieb“ zu allen zu sein. Menschen, die mit GfK in Berührung gekommen sind, können plötzlich weniger freundlich, weniger zugänglich und weniger bereit sein, zu allem ja und Amen zu sagen. Das wiederum hat damit zu tun, dass wir vor allem lernen müssen uns selbst richtig zuzuhören und unsere eigenen Bedürfnisse zu kennen.

Im Rahmen der Reihe Radio mit Leichtigkeit war Iris Kästel zu Besuch bei Nicola Abler-Rainalter, in Kremsmünster, ihres Zeichens zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation. Abler-Rainalter spricht darüber, was Gewaltfreie Kommunikation ist und wie wir sie in unseren Alltag integrieren können.

 

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www.gewaltfrei-austria.org