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Das Radioballett – Eine Intervention im öffentlichen Raum.

Die TeilnehmerInnen hören über Kopfhörer eine Radiosendung, die eine Mischung aus Hörspiel und choreografischen Instruktionen darstellt. Sie bewegen sich durch den öffentlichen Raum und folgen den Anweisungen im Radio. Durch die räumlich zerstreuten, aber simultanen Gesten und Bewegungen entsteht eine Versammlung von öffentlich radiohörenden, gemeinsam agierenden Menschen, die von Ordnungs- und Sicherheitsmaßnahmen nicht erfasst werden kann. Bei Passanten in der auf Konsum und Kommerz ausgerichteten Grazer Innenstadt stößt sie auf Irritationen. Das lustvolle, zweckbefreite Sich-Bewegen soll darauf aufmerksam machen, dass Müßiggang eine verbotene Praxis in unserer Gesellschaft ist, in der alle erlaubten Gesten kapitalisiert sind. Abweichendes Verhalten wird aus dem öffentlichen Raum verbannt: Nicht-Arbeiten, Nicht-Konsumieren-Wollen, Nirgends-dringend-hin-müssen ist abweichendes Verhalten.

Das Radioballett ist eine Übung in abweichendem Verhalten, im nichtbestimmungsgemäßen Verweilen.

Noch nie beim einem Radioballett dabei gewesen? So wars beim letzten Mal in der Grazer Innenstadt:

http://www.youtube.com/watch?v=B-y5I4ewzF8

 

Produziert am:
09. Mai 2012
Veröffentlicht am:
09. Mai 2012
Thema:
Kultur Medienkunst
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RedakteurInnen:
Alexandra Rollett, Claudia Holzer, Sprecherin: Elisabeth Holzmeister
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