Wahre Kosten der Lebensmittel – wer bezahlt sie?

Podcast
Lichtgabel
  • Lichtgabel_Truecostaccounting6.9.2022
    58:58
audio
58:31 Min.
k. & k. & k. - Komplexe Kleine Kreisläufe
audio
58:54 Min.
Hotel mit Klarheit
audio
58:59 Min.
Vom Obstgarten auf den Tisch
audio
1 Std. 03:15 Min.
Krieg und Eigenversorgung, Preise und Spekulation
audio
58:06 Min.
Unsere Schweine, mein Weg - mein Leben
audio
1 Std. 01:12 Min.
Commons - gemeinsam nachhaltig nutzen
audio
57:05 Min.
Trockenheit - nicht nur eine Frage des Niederschlags
audio
58:00 Min.
Gemeinsame Agrarpolitik mit unseren Steuern
audio
58:18 Min.
Zapatista in Tirol

Die Preise steigen – auch bei Grundlebensmitteln. Bei konventionell hergestellten Produkten allerdings mehr als bei Bioprodukten – warum ist das so? Wie ändern wir unser Einkaufsverhalten und was bewirkt das? Die Lebensmittelpreise gaben weder vor 2020 noch heute die wahren Kosten der Produktion der Lebensmittel wider. Um die wahren Kosten besser zu benennen und besser zu verstehen haben Lennart Stein von der Uni Greifswald und Benjamin Oebel von der Technischen Hochschule Nürnberg gemeinsam mit Kolleg*innen das Projekt HoMaBiLe gestartet, das die Umweltfolgekosten unterschiedlicher Lebensmittel quantifiziert. Sie haben dabei –  entsprechend dem Verursacherprinzip – den Pflanzenschutzmitteleinsatz, Energieverbrauch, Treibhausgasproduktion und Stickstoffderivate den unterschiedlichen Lebensmittelproduktionen zugerechnet – und sie haben zwischen konventionell und biologisch unterschieden. Die externen Kosten bezahlen wir alle – zum Beispiel über die Wasserpreise – unabhängig davon, ob wir die jeweiligen Produkte selber konsumieren oder nicht. Das Gute daran – wir haben die Wahl!

Schreibe einen Kommentar