• Asfinag PK 26.3.2012 unbearbeitete Aufnahme
    78:54
  • MP3, 192 kbps
  • 108.37 MB · Datei entsperren
Diese Datei enthält urheberrechtlich geschütztes Material Dritter und kann daher nicht heruntergeladen werden.
Eine unbearbeitete Aufnahme der Asfinag Pressekonferenz: "Das ASFINAG Bauprogramm 2012 für mehr Verkehrssicherheit 

 und der aktuelle Stand der Einsparungen bei Neubauvorhaben in Höhe
 von insgesamt 2,8 Milliarden Euro sind Themen einer Pressekonferenz." (Ankündigung der Asfinag)
Am Schluss ist ein kurzes Interview von Jutta Matysek mit Hr Schedl zu hören. 

 Mit:
 Verkehrsministerin Doris Bures
 ASFINAG Vorstand DI Alois Schedl
 ASFINAG Vorstand Dr. Klaus Schierhackl"
Weiterführende Infos:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120326_OTS0082/asfinag-bauprogramm-2012-im-zeichen-der-verkehrssicherheit
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120326_OTS0190/oeamtc-ausbau-
der-strasseninfrastrutur-ist-grundlage-fuer-steigerung-der-
verkehrssicherheit
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120326_OTS0181/virus-bures-
behaelt-bleibarren-im-kofferraum

26. März 2012

Presseinformation

ZSA/Zukunft/Verkehr/Umwelt/Asfinag/Bures

http://www.zukunft-statt-autobahn.at

 

 

Asfinag: Fast 7 Milliarden für neue Autobahnen

Großes Einsparpotential beim Straßenbau wird nicht ausgeschöpft

Wien – Der Straßenbauer Asfinag will bis 2017 fast 7 Milliarden Euro für neue Autobahnen und Schnellstraßen verbrauchen. Das ist das Ergebnis einer Pressekonferenz heute mit Verkehrsministerin Bures.  „Wir erwarten, dass die Bundesregierung die Asfinag ernsthaft an der Budgetsanierung beteiligt“, kommentiert der Sprecher der Plattform Zukunft statt Autobahn, Axel Grunt. „Statt neuer Betonwüsten fordern wir intelligente Investitionen, die bei der Bevölkerung auch ankommen.“

Für Prestige-Autobahnen werden in Österreich Milliarden verschleudert: S1, S3, S7, S8, S34, S36, S37, A5 , A9, A26. So wird beispielsweise alleine die Lobauautobahn S1 geschätzte 3 Milliarden Euro vernichten. Die Mehrzahl dieser Prestigeprojekte ist selbst für PKW-FahrerInnen nutzlos, erzeugt zusätzlichen Straßenverkehr und kostet weitere Milliarden in der Erhaltung.

Die Plattform Zukunft statt Autobahn fordert einmal mehr einen strategischen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs: Regionalbahnen, Autobusse, Taktverkehr, Anrufsammeltaxis oder Carsharing-Modelle.

Zukunft statt Autobahn ruft die Verkehrsministerin auf, ihren eigenen Worten Taten folgen zu lassen: „Wir fordern Ministerin Bures auf, sinnlose und schädliche Prestigeprojekte zu überprüfen. Von der Lobauautobahn abwärts wird sie jede Menge an echtem Einsparpotential finden“, so die NGO-Plattform. Die 44 Zukunft statt Autobahn-Partnerorganisationen fordern intelligente Investitionen in eine faire, gerechte und ökologische Gesellschaft, in leistbare öffentliche Mobilität und in ein modernes Bildungssystem. „Die Zeit ist reif für eine ernsthafte Auseinandersetzung: Was bringt Österreich und die Menschen, die hier wohnen in eine erfolgreiche Zukunft?“

In Österreich sind viele Menschen auf Bus und Bahn angewiesen, rund 54 Prozent der Bevölkerung. 4,5 Millionen Menschen sind ganz oder zum Teil auf Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, hat der VCÖ 2005 berechnet. Um diese Mobilität weiterhin sicherstellen zu können sind Investitionen in den öffentlichen Verkehr wichtig. „Mobilität ist eine Grundbedingung für ein vielfältiges gesellschaftliches Leben. Mobil zu sein ermöglicht es am öffentlichen Leben teilzunehmen und sorgt für soziale Integration“, sagt Axel Grunt.

Rückfragehinweis:

Axel Grunt

„Zukunft statt Autobahn“

Zahlreiche Infos auch unter www.lobau.org oder direkt bei Jutta Matysek