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Das Nigerdelta, einstiges Naturreservat in Nigeria auf einer Fläche größer als Österreich, ist heute eine Umweltruine. Dies ist das Ergebnis der Erdölförderung durch multinationale Unternehmen seit den 1950er Jahren.  Die Folgen: verseuchtes Trinkwasser, über Jahrzehnte landwirtschaftlich nicht mehr nutzbare Böden, Gesundheitsschäden der einheimischen Bevölkerung.

In der AI-Kampagne „CLEAN UP THE NIGERDELTA“ wendet sich Amnesty nicht nur an die nigeranische Regierung zur besseren Kontrolle der Ölindustrie, sondern auch direkt an den größten Investor vor Ort: Shell.

Doch was sind die Grundlagen dafür, ein Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen heranzuziehen? Studiogast Prof. Dr. Markus Lehner erklärt dazu die theoretischen Grundlagen.

Im zweiten Teil der Sendung stellen wir Details der Kampagne  vor.

Moderation und Gestaltung: Brigitte Egartner