• schallmooser_gespraeche38-kultur_und_natur
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Als Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis aßen, verloren sie ihre „Unschuld“, erkannten, daß sie nackt waren und schämten sich. Die Kultur war geboren. Und diese Kultur wurde teuer bezahlt, nämlich mit der Verstoßung aus dem Paradies.

Eine hübsche Geschichte. Wohl seit es den Menschen gibt – und damit die Kultur – sehnen wir uns zurück nach der Natur und damit nach der Unschuld und dem Paradies. Aber ist das wirklich so erstrebenswert? Oder ist das vielleicht doch nur naive Romantik?

Jean-Jacques Rousseau wollte nicht nur „zurück zur Natur“ sondern meinte auch, daß der Mensch von Natur aus gut sei. Rosi sieht das als Grundlage jeglicher anarchistischer Überzeugung. `Ce hingegen glaubt an die Zivilisation und das nur diese in der Lage sei, den Menschen dazu zu bringen, mit seinesgleichen in Frieden und Solidarität leben zu können.

Das ist der Ausgangsdialog der Sendung. Und dann wird es turbulent – wie so oft in dieser Sendereihe. Eine Inhaltsangabe stellt sich daher als kaum machbar dar. Daher hier nur ein kurzes Namedropping: Ulrike Meinhof, Robert Jungk, Diogenes von Sinope, Heraklit, Albert Einstein, eben Rousseau und natürlich der unvermeidliche Gene Roddenberry mit seinen StarTrek-Phantasien…

Naja, wiedermal eine Sendung, nach der man vielleicht nicht klüger, aber wahrscheinlich noch verwirrter als vorher ist.