“Ich bin kein Prozent, ich bin ein Mensch”

Sendereihe
FROzine
  • 2012.01.30_1800.10-1850.10__FROzine
    49:59
audio
NIX GEHT OHNE UNS!
audio
Beitrag: "Ich wünsch mir einen fraktionslosen Gemeinderat"
audio
Wege zum Baumschutzgesetz
audio
weltumspannend arbeiten - das entwicklungspolitische Magazin am 8. März - Monique Muhayimana
audio
24 Stunden für Menschlichkeit
audio
Beitrag: 24 Stunden für eine menschliche Asyl- und Migrationspolitik
audio
Innovative Arbeitsmarktpolitik? Langzeitarbeitslosigkeit und Prekarität
audio
Weltempfänger: Das Ergebnis der Wahlen in Katalonien
audio
De-Kolonialisierung in den Köpfen
audio
Risikogruppen und Kurzarbeit-Variante #4

Die immer stärker werdende Wirtschaftskrise bringt die PolitikerInnen dazu, unverblümt auszusprechen, dass sich die Gesellschaftsform der Wirtschaft angleichen muss. Und eben nicht andersherum. Eigentlich in allen westlichen Ländern werden die Sozialausgaben gekürzt und viele Menschen werden aus ihrer Lohnarbeit entlassen. Damit verschlechtert sich die Lebenssituationen vieler schneller als bisher.

Radio F.R.E.I. aus Erfurt wollte mit Max Böhnel, einem Journalisten in New York, einmal von Innen die Bewegung betrachten und wollte schauen, ob der eurozentristische Blick so stimmt und wie es weitergehen kann und wird auf den Strassen der USA.

Im Herbst vergangenen Jahres ging die „Occupy“- man könnte sie auch „99 Prozent“ – Bewegung nennen, um die Welt und verursachte Proteste von den USA über Spanien bis nach Österreich. Worum es geht: Globalisierungskritik und mehr soziale Gerechtikgeit. Im Moment tut sich wieder einiges an der „Occupy“-Front. „OccupyAustria“ hatte in den vergangenen Wochen damit zu kämpfen, nicht von Verschwörungstheoretikern und Rechtsextremen vereinnahmt zu werden. Profil und andere Medien berichteten, dass der Wiener Wirtschaftsuni-Professor Franz Hörmann Nazis, Marxisten und Islamisten in seiner neu gegründeten „Human Way-Partei“ willkommen heiße. Was hat das mit Occupy zu tun? Hörmann ist Mitte Jänner bei einer Occupy-Veranstaltung in Wien aufgetreten. Einige Occupy-AktivistInnen aus ganz Österreich haben sich kurz danach in Linz getroffen. Wir haben vergangene Woche ein Gespräch mit vier Occupy-AktivistInnen aus Linz geführt, die bei diesem Vernetzungstreffen dabei waren. Erwin Plakulb, Stefan Daxner, Anna Weichselbaumer und Josef Hanner im Gespräch mit Michael Gams über ihre Abgrenzung zu extremistischen Ansichten, ihren persönlichen Zugang zur Occupy-Bewegung, ihre Zukunftpläne für Occupy, die Problematik des 99 Prozent-Slogans und ihre Ideen für alternatives Wirtschaften.

Noch ein Buchtipp zum Thema: „Occupy! Die ersten Wochen in New York“ von Mark Greif.

Moderation: Daniela Schopf

Schreibe einen Kommentar