SOS Mitmensch fordert: „Humanitäre Aufnahme wiederbeleben!“

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VON UNTEN im Gespräch
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SOS Mitmensch startete am 2. Dezember eine große Initiative für die Wiederbelebung der humanitären Tradition Österreichs. Zum Auftakt veranstalteten sie eine Online-Pressekonferenz, die ihr heute bei VON UNTEN im Gespräch hören könnt.

SOS Mitmensch schreibt: „Österreich ist ein Land mit einer jahrzehntelangen humanitären Tradition, auch was den Schutz und die Aufnahme besonders verletzlicher und schutzbedürftiger Menschen betrifft. Doch diese humanitäre Tradition ist in Gefahr. Österreich ist inzwischen eines von nur einer Handvoll EU-Ländern, in denen seit 2018 keine einzige Person über ein humanitäres Aufnahmeprogramm aufgenommen wurde. Wie sehr humanitäre Werte in Österreich in Gefahr sind, zeigt aktuell die Weigerung der österreichischen Bundesregierung, akut bedrohte Frauenrechtsaktivistinnen aus Afghanistan aufzunehmen. Das geht soweit, dass einer jungen afghanischen Forscherin und Frauenrechtlerin das bereits zugesagt Visum vorenthalten wird. Wir sind der Ansicht: So darf das nicht weitergehen!“

Über diesen Fall haben wir kürzlich auch bei VON UNTEN berichtet, den Beitrag könnt ihr in dieser Sendung nochmals hören, weil er leider immer noch nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Bei der Online-Pressekonferenz vertreten waren:

  • der Menschenrechtsexperte Prof. Manfred Nowak
  • der Migrationsexperte Gerald Knaus
  • die Kulturwissenschaftlerin und Migrationsforscherin Judith Kohlenberger
  • die im Jahr 2015 über ein humanitäres Aufnahmeprogramm nach Österreich gekommene syrische Englischlehrerin Salma Youssef
  • sowie Magdalena Stern und Alexander Pollak von SOS Mitmensch.

Auf der eigens gestalteten Website zur humanitären Aufnahme findet ihr alle Infos dazu, auch ein Q&A zu Begrifflichkeiten rund um „Resettlement“, „Relocation“ und „humanitäre Aufnahmeprogramme“.

Die Petition dafür findet ihr hier.

Hier findet ihr mehr Infos zum UNHCR Resettlement Programm.

Hier könnt ihr auch noch die Petition für Amena Karimyan unterschreiben.

Bildcredits: SOS Mitmensch

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