Andrea Scrima und ihr Roman „Kreisläufe“

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Das rote Mikro: Literatur
  • 211101 andrea scrima
    59:57
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Zur Person: Andrea Scrima, gebürtige Amerikanerin mit Wohnsitz in Berlin, ist bildende Künstlerin, hat aber immer auch geschrieben. Am Roman „Like lips, like skins“ hat sie mit Unterbrechungen 20 Jahre lang gearbeitet; jetzt ist er in deutscher Übersetzung erschienen. Kreisläufe ist schon ihr zweites Buch im Literaturverlag Droschl: 2018 kam ihr Roman „Wie viele Tage“ heraus, den sie viel später begonnen und schneller fertiggestellt hatte als den ersten.

Im Mittelpunkt von „Kreisläufe“ steht die Ich-Erzählerin Felice; sie versucht die schwierige Geschichte ihrer Familie zu ergründen. Felice hat einiges mit ihrer Schöpferin gemeinsam, sie ist etwa gleich alt, Malerin und in den 1980er Jahren von New York nach Berlin gezogen.

„Andrea Scrima notiert Felices Gedanken Schlaufe für Schlaufe, Episode für Episode. Rückblicke, Reflexionen, Träume und Albträume, verschiedene Menschen setzt sie zueinander in Beziehung und lässt ihre Heldin langsam das geheimnisvolle Gewebe der Vergangenheit enträtseln. Diese Bewegungen zu verfolgen, sich an Andrea Scrimas Präzision und ihrer psychologischen Tiefenschärfe zu erfreuen… machen die Lektüre in jeder Hinsicht zum Gewinn.“ (Petra Lohrmann in gute-literatur.de).

SendunginhaltAndrea Scrima liest einige Ausschnitte aus „Kreisläufe“ und erzählt von der Entstehung des Romans, dessen Figuren und warum man sie, die Autorin, nicht mit ihrer Protagonistin Felice verwechseln soll.

Musik: Heinrich von Kalnein: Doppel-CD Möbius Strip/CD2: Saxotonics, Natango Music 2020 + Simsa fünf, CD: the time we need, cracked anegg records 2018

Weiterführende Informationen: Interview im RBB, 26.08.2021 + Rezension des Romans „Wieviele Tage“ von isipeazy, 20.02.2018

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