Wenn das Tor offen steht

Podcast
Kulturradio – Die monatliche Sendung der IG Kultur Steiermark
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    102:12
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Soziokultur: Arbeitsbedingungen, Herausforderungen und Chancen
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Kulturradio - Stimmen aus der steirischen Kulturszene
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Kulturradio - Wie gehts der Kultur(arbeit) in der Region?
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Kulturradio Steiermark - November 2020
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Kulturradio Steiermark - Juni 2020
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Kulturradio Steiermark - Mai 2020
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Kulturradio Steiermark - März 2020
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Kulturradio Steiermark - Februar 2020
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Kulturradio Steiermark - Jänner 2020

Eine Sendung zum 3rd World Congress of the Missing Things vom 31.7. bis 1.8.2021 in Graz Waltendorf, anlässlich des Graz Kulturjahres 2020.

NORMAL – Direkter Urbanismus x 4, ein Projekt von transparadiso, erforschte in den vier Grazer Randbezirken Andritz, Waltendorf, Liebenau und Wetzelsdorf, wie mit künstlerisch-urbanistischen Strategien und der Realisierung von urbanen Interventionen verborgene poetische Momente entdeckt und neue Qualitäten für Gemeinschaft etabliert werden können.

Was wünschen Sie sich als zukünftige „Normalität“ – in Ihrer Nachbarschaft, Ihrem Bezirk, in Europa, in der Gesellschaft? Welche Werte für eine inklusive Gesellschaft schlagen Sie als neue „Normalität“ vor? Welche poetischen Momente fehlen im Alltag und in unserer auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft?

Peri-urbane Gebiete sind von Flächenfraß durch Supermärkte und Einkaufszentren mit Parkplätzen oder von Nachverdichtung gekennzeichnet, die eine Nutzung oder Produktion von Qualitäten des öffentlichen Raums vermissen lassen, und stattdessen noch vorhandene soziale Strukturen auslöschen. Graz ist von einer hohen Fragmentierung charakterisiert. Als prozentuell meist wachsende Stadt in Österreich ist es also umso wichtiger, sich mit diesen weniger beachteten Bezirken an den Rändern der Stadt zu befassen.

„(…) nicht ganz normal / normales Leben / normal werden / sich normal verhalten / sich normal entwickeln / etwas normal finden / du bist wohl nicht normal! / bist du noch normal? / menschlich normal / der ganz normale Wahnsinn“

Normalität kann aus der Perspektive von Künstler*innen und urban practitioners etwas ganz Anderes bedeuten als für jene Teile der Bevölkerung, die von zunehmender Furcht vor beruflichen Nachteilen aufgrund von der „Norm“ abweichenden Verhaltens oder einfach von Ressentiments oder Neid ihrer Nachbar*inenn geprägt sind. Wenn diese verschiedenen Normalitäten aufeinandertreffen, kann ihnen durch spezielle künstlerische Settings Raum gegeben werden, in dem eine produktive Kraft entsteht, die dominante Zuschreibungen von „Normalität“ aufbricht.

Details zum Inhalt und Ablauf des 3rd World Congress of the Missing Things unter http://www.transparadiso.com/de/projects/normal-direkter-urbanismus-x-4

Informationen zum Graz Kulturjahr 2020 unter https://www.kulturjahr2020.at/

Die Ergebnisse des Projekts NORMAL – Direkter Urbanismus x 4 werden im Rahmen einer Ausstellung von 1.–15. September 2021 im Forum Stadtpark präsentiert: https://forumstadtpark.at/de/programm/normal-direkter-urbanismus-x-4

Gestaltung: Bettina Landl

(c): Lex Karelly

 

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