… und sie leiden weiter

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Redakteurin Astrid Dober spricht mit Tierschützer David Richter über die Folgen von Vollspaltenbodenhaltung bei Schweinen und der Podcast STADT – LAND im Fluss thematisiert das Leid der Menschen und deren unterstützenden Selbsthilfegruppen.

Der VGT deckt auf, wie schrecklich Vollspaltenbodenhaltung für Schweine sind und was sie wirklich brauchen, nämlich einen weichen Boden, Freiraum, Tageslicht und etwas Beschäftigung. Obwohl die EU Richtlinie einen „physisch angenehmen Liegebereich“ für alle Schweine fordert, werden mit Videos und Dokumentationen, von Schwein Anna zum Beispiel, belegt, dass Vollspaltenböden genau das eben nicht sind.

Nicht nur das Schwein Anna bezeugt diese schlimmen Zustände, sondern auch das Ferkel Paul. Leiden und Tod von Paul, der auf Vollspaltenboden geboren wurde, bewegte letzte Woche ganz Österreich. Dazu gab es Kurzbesuche einer Tierschützerin im Schweinekostüm mit Protestnote bei allen Parteizentralen, dem Bundeskanzleramt, sowie dem Tierschutz- und dem Landwirtschaftsministerium und erinnert die Politik an Schicksal von Vollspalten-Schwein Paul. Zudem deckt der VGT schreckliche Zustände in einer Schweinezucht im Bezirk St. Pölten auf. Veröffentlichte Aufnahmen zeigen verwesende Ferkel und vermutlich dauerhaft in Kastenständen eingesperrte Zuchtschweine – der Betreiber, welcher Funktionär in ÖVP-Bauernbundjugend war, demonstrierte somit gegen Kastenstandverbot.

Redakteurin Astrid Dober spricht mit Tierschützer David Richter, der Schwein Anna bei sich aufgenommen und versorget hat und erzählt über seine Erfahrungen mit verletzten Schweinen einer Vollspaltenbodenhaltung.

Selbsthilfegruppen in Stadt und Land

Die neue Episode vom Podcast STADT – LAND im Fluss vom Freien Radio Freistadt.

Viele Menschen leiden unter den Folgeerscheinungen einer (chronischen) Erkrankung, Beeinträchtigung oder psychischen Belastung. Sie hadern mit ihrem Schicksal, wissen keinen Rat mehr, und fühlen sich im Stich gelassen. Selbsthilfegruppen sind in dieser Situation oft hilfreich.

In Oberösterreich gibt es mittlerweile ein breites Spektrum an Selbsthilfegruppen: sei es zum Beispiel die Diabetiker Hilfe, oder der Stammtisch für Pflegende Angehörige, oder Gruppen zum Thema Alkoholerkrankung. Bei so einer Vielfalt braucht es auch einen Dachverband – Die Selbsthilfe Oberösterreich. Dieser wurde im Jahr 1990 durch den Zusammenschluss von 22 Selbsthilfegruppen gegründet und betreut derzeit rund 400 Selbsthilfegruppen individuell. Der Vereinssitz befindet sich in Linz.

Wir fragen uns, wo es mehr Selbsthilfegruppen im Verhältnis gibt – am Land oder in der Stadt? Und, ob es sogar eine Unterscheidung gibt, was die Themen der Selbsthilfegruppen zwischen Land und Stadt betrifft? Und, ob Anonymität auch wieder eine große Rolle spielt.
Dazu haben wir Hubert Kehrer, Obmann-Stellvertreter der Selbsthilfe OÖ befragt.
Homepage: https://selbsthilfe-ooe.at/

Diesmal in unserer Rubrik „Zuagroaste, Weggezogene, Zurückgekommene“: Markus Zeindlinger, besser bekannt als Markus Zett, der Theaterschaffende, Schauspieler und Performer.

Redaktion: Marita Koppensteiner, Claudia Prinz und Martin Lasinger.

Mit freundlicher Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union – Leader-Region Mühlviertler Kernland.

Moderation: Astrid Dober.

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